Lesedauer: 2 Minuten

Sebastian Vettel bleibt am dritten Testtag in Barcelona einfach stehen, die Session wird unterbrochen. Auch Max Verstappen hat Probleme.

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Der Start in die erste Testphase zur neuen Formel-1-Saison läuft für Sebastian Vettel nicht wirklich nach Plan.

Nachdem der Heppenheimer am ersten Tag krankheitsbedingt passen musste und durch Charles Leclerc ersetzt wurde, löste er am Freitag eine Rote Flagge aus.

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Der viermalige Weltmeister blieb am dritten und letzten Testtag auf der Strecke in Barcelona stehen. Der SF1000 rollte um kurz nach halb elf ohne Vortrieb im letzten Streckenabschnitt zwischen Kurve elf und zwölf einfach aus.

Ferrari sprach anschließend von einem Motorproblem, eine genauere Analyse gebe es in Maranello. Am Wagen muss der Antrieb ausgetauscht werden, Vettel wird erst am Nachmittag weiterfahren. Damit entgehen der Scuderia zweieinhalb Stunden der ohnehin knappen Testzeit.

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Auch Latifi und Magnussen sorgen für Rote Flage

Bis zu Zeitpunkt des Defekts war Vettel auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya 40 Runden gefahren, sieben mehr als Esteban Ocon.

In dieser für die Scuderia so wichtigen Saison haben die Italiener nun für eine unrühmliche Premiere gesorgt: Vettels Defekt war der erste technisch bedingte Ausfall dieser Wintertests.

Kimi Räikkönen im Alfa Romeo hatte am Donnerstag für die erste Rote Flagge gesorgt, dem Finnen war das Benzin ausgegangen.

Im Laufe des Freitags gab es weitere Unterbrechungen. Nicholas Latifi (Williams) rollte auf der Zielgeraden aus und Kevin Magnussen (Haas) landete im Kiesbett, offenbar wegen eines Plattfußes

Reparatur bei Verstappen

Auch Max Verstappen hatte Probleme. Der Niederländer krachte über einen der Randsteine und fuhr anschließend zur Reparatur an die Box.

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Am Donnerstag hatte Vettel 73 Runden gedreht und war mit einem Rückstand von 1,063 Sekunden auf den Tagesschnellsten Räikkönen auf Rang sechs gelandet.

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"Das Auto macht alles, was wir uns erwarten. Wir konnten unser Programm durchziehen, hatten keine größeren Unterbechungen und hoffen, dass in den nächsten Tagen viele weitere Antworten folgen", sagte Vettel.

Für Vettel geht es in der am 15. März in Melbourne/Australien beginnenden Saison auch um seine Zukunft. Sein Ferrari-Team hatte dem Heppenheimer zuletzt offiziell den Status als Nummer-eins-Fahrer entzogen, Vettel und sein aufstrebender Teamkollege Charles Leclerc (Monaco) gehen gleichberechtigt in die Saison. Vettels Vertrag läuft Ende des Jahres aus.