McLaren hat Maßnahmen gegen das Coronavirus ergriffen
McLaren hat Maßnahmen gegen das Coronavirus ergriffen © Getty Images
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Um seine Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen, lässt sich McLaren einiges einfallen. Einem Journalisten bleibt der Zutritt zu den Team-Räumlichkeiten verwehrt.

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Der britische Formel-1-Rennstall McLaren hat rigide Maßnahmen ergriffen, um seine Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen.

Das einstige Weltmeisterteam untersagt bei den Testfahrten der Motorsport-Königsklasse in Barcelona jedem, der sich in den letzten 14 Tagen in China aufgehalten hat, den Zutritt zu seinen Räumlichkeiten. Diese Entscheidung fällte die McLaren Group.

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So wurde am Mittwoch ein chinesischer Journalist, der von Shanghai über Paris nach Barcelona gereist war, darüber in Kenntnis gesetzt, er dürfe die Hospitality des Teams nicht betreten. Der 34-Jährige zeigte "Verständnis" für die Vorsichtsmaßnahme, obwohl er keine Erkrankungssymptome aufweise.

McLaren-Mitarbeiter dürfen nicht in Hongkong umsteigen

Ein Teamsprecher erklärte zudem, dass die McLaren-Mitarbeiter auf dem Weg zum Saisonauftakt beim Großen Preis von Australien in Melbourne (15. März) nicht mehr am Flughafen von Hongkong, sondern an einem Drehkreuz im Nahen oder Mittleren Osten umsteigen sollten.

Der für den 19. April geplante Große Preis von China in Shanghai wurde in der Vorwoche wegen des Coronavirus' abgesagt. Nach einem Ersatztermin später im Jahr wird noch gesucht.

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