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Trotz einer schwierigen Saison 2019 mit unbefriedigenden Ergebnissen baut Ferrari weiterhin auf Sebastian Vettel. Dem Ex-Weltmeister winkt ein Verbleib.

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Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel darf sich offenbar berechtigte Hoffnungen auf einen Verbleib bei Ferrari über die anstehende Saison hinaus machen.

"Seb ist momentan unsere erste Wahl", sagte Teamchef Mattia Binotto am Dienstagabend am Rande der Präsentation des neuen Ferrari-Boliden SF1000 in Reggio Emilia.

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"Es ist etwas, über das wir mit ihm diskutieren und das wir auch weiterhin mit ihm diskutieren werden", sagte Binotto zum Stand der Vertragsgespräche mit dem 32-jährigen Heppenheimer. Vettel, der seit 2015 für die Scuderia fährt, ist noch bis zum Jahresende an den Rennstall gebunden.

Gerüchte um Hamilton-Verpflichtung

Nach einer enttäuschenden Saison 2019 mit nur einem Sieg und WM-Rang fünf hatte zuletzt einiges auf das nahende Ende der Ära Vettel bei den Roten hingedeutet.

Kurz vor Weihnachten stattete Ferrari Vettels 22 Jahre alten Teamkollegen Charles Leclerc (Monaco) mit einem Vertrag bis 2024 aus, zudem geisterte der Name des sechsmaligen Weltmeisters Lewis Hamilton durch Maranello.

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Der 35-jährige Engländer hat bei Mercedes ebenfalls nur noch einen Vertrag bis Ende 2020, im vergangenen Herbst hatte es einen Austausch zwischen Hamilton und Ferrari-Präsident Louis Camilleri gegeben.

Binotto aber wollte dem nicht zu viel Bedeutung beimessen: "Wir konzentrieren uns auf unsere Fahrer. Wir ziehen ihn (Hamilton; d.Red.) im Moment nicht in Betracht."

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Vettel bleibt gelassen

Vettel selbst beteuerte, gern bei der Scuderia bleiben zu wollen, jedoch keine Eile zu haben.

"Sicher fühle ich mich jung genug. Sie haben über Lewis gesprochen. Er ist noch älter. Ich mache gerne weiter. Natürlich muss man irgendwann klären, was in Zukunft vor sich geht, aber ich denke, wir haben genug Zeit", so Vettel.