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Die eigenen Ziele hat Ferrari in dieser Saison verfehlt. Trotzdem hält Ferrari-Geschäftsführer Louis Camilleri an Mattia Binotto fest und stärkt ihm sogar den Rücken.

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Ferrari beendet die Chef-Diskussion!

Ferrari-Geschäftsführer Louis Camilleri persönlich hat Teamchef Mattia Binotto den Rücken gestärkt und damit eine eventuell aufkommende Diskussion um den 50-Jährigen im Keim erstickt.

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Vor allem im Bereich der Teamführung hält Camilleri große Stücke auf den ehemaligen Technikchef. "Mattia hatte großen Einfluss auf die Kultur im gesamten Team, auch die Transparenz. Das ist sehr ermutigend." Dazu ist das Arbeitsverhältnis von einer besonderen Nähe geprägt. "Das ist eine wahre Freude. Wir sehen die Welt aus einer sehr ähnlichen Sicht", lobt der Ferrari-Chef seinen Untergebenen bei motorsport-total.

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Aber bei allem Lob spart der 64-Jährige auch nicht mit Kritik. Gerade mit der Performance zu Beginn der Saison sei er nicht zufrieden. "Wir haben unsere Ziele ganz klar verfehlt", prangert der in Alexandria geborene Manager die eigene Leistung an, um dann noch deutlicher zu werden. "Wir müssen ehrlich zu uns sein und uns für gewisse Fehler in diesem Jahr entschuldigen - angefangen bei der Zuverlässigkeit, hin zu Fahrfehlern oder Strategiepatzern. Die Liste ist lang."

Camilleri fordert Geduld

Dennoch will sich Camilleri nicht auf diese eine Saison fokussieren. Das große Ganze will er im Blick behalten.

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Das Team sei noch sehr jung und einige Personen müssen sich erst noch in ihre neuen Positionen einarbeiten. Das Talent sei aber vorhanden, um ein schlagkräftiges Team aufzubauen, das wieder ein ernsthafter Herausforderer im Kampf um den Weltmeistertitel ist. "Daher müssen wir geduldig bleiben", fordert er von sich und der Öffentlichkeit einen langen Atem für das Projekt.

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Er selbst hat diesen langen Atem in der Personalie Binotto auf jeden Fall schon bewiesen. Der Italiener wird auch in der kommenden Saison in der Verantwortung stehen. Damit bekommt er die Chance, das große Vertrauen Camilleris in ihn zurückzuzahlen.