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Nico Rosberg glaubt nicht, dass Sebastian Vettel nur noch die Nummer zwei bei Ferrari ist. Dennoch habe der Sieg von Charles Leclerc in Monza "eine Dynamik ausgelöst".

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Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg (34) glaubt, dass der kriselnde Vierfach-Champion Sebastian Vettel (32) in die Erfolgsspur zurückfindet.

"Es ist natürlich gerade eine schwierige Situation für ihn. Aber er ist ein viermaliger Weltmeister, er ist einer der Besten aller Zeiten. Er hat ein großes Selbstvertrauen. Deshalb bin ich mir sicher, dass er schnell zurückkommen wird", sagte Rosberg bei einem ADAC-Termin am Rande der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main.

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Ferrari-Pilot Vettel hatte im vergangenen Rennen in Monza/Italien wiederholt schwer gepatzt und blieb ohne Punkte, während sein junger Teamkollege Charles Leclerc sein zweites Rennen in Folge gewann. Dennoch sieht Rosberg Vettel nicht als dauerhafte Nummer zwei bei der Scuderia.

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"Der Sieg von Leclerc war natürlich saustark, das hat intern nochmal eine Dynamik ausgelöst. Aber dennoch denke ich, dass beide Fahrer von Ferrari neutral behandelt werden", sagte der Weltmeister von 2016.

Berger übt Kritik an Vettel

Ganz anders bewertet der frühere Formel-1-Fahrer Gerhard Berger die Situation des Heppenheimers. "Ferrari setzt immer auf den, der die größten Chancen hat und das ist derzeit der Charles. Weil Sebastian keine tolle Arbeit abgeliefert hat. Im Rennen war es wieder so wie oft: Wenn er schon Probleme hat, kommen neue dazu", sagte Berger im Interview mit dem Express

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Zudem attestierte der Österreicher Vettel im Umgang mit seinem Teamkollegen eine gewisse Gutgläubigkeit. Die habe "im Spitzensport, wo es um die Weltmeisterschaft geht, nur wenig Platz", sagte Berger, der von Vettel fordert, "diese Dinge in den Griff" zu kriegen.