F1 Grand Prix of Austria - Practice: Toto Wolff ist Teamchef bei Mercedes
Toto Wolff ist Teamchef bei Mercedes © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Fünf Jahre in Folge hat Mercedes die Formel 1 dominiert. Doch Teamchef Toto Wolff warnt nun vor dem Ende der Dominanz und spricht über Hamiltons Ziel.

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Mercedes hat in den vergangenen fünf Jahren die Formel 1 dominiert, geht nun eine Ära zu Ende?

"Die Luft wird immer dünner. Wenn ein Team dominiert, werden die Regeln auch immer so geändert, dass man fast peinlich versucht, dem Team zu schaden. Das haben wir mit der Regeländerung 2017 schon einmal abgewehrt", erklärte Mercedes-Boss Toto Wolff bei Motorsport-Total.com.

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In der kommenden Saison hat die Formel 1 das Reglement im aerodynamischen Bereich angepasst. Für Wolff ist klar, dass es eine Änderung sei, "um die Rangordnung zu verändern. Das ist ein Fakt, mit dem sich ein Team, das gewinnt, auseinandersetzen muss. Das hat es in der Vergangenheit auch bei Ferrari und bei Red Bull gegeben. Oder beim angeströmten Diffusor. Das ist ganz normal." (Teams der Formel 1 präsentiert ihre neuen Boliden)

Wolff: "Risiko, dass du Siegeshunger verlierst"

Aber der Mercedes-Teamchef scheut die Herausforderung nicht. Ihm macht es "Spaß, immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt zu werden." Diese sieht er vor allem in einer "komplexen psychologischen Situation. Das Risiko besteht, dass du selbstgefällig wirst und den Siegeshunger verlierst."

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Das Team habe diese Hürde aber gemeistert, indem es sich immer wieder selbst neue Ziele gesteckt habe. Ein solches Ziel wurde bereits entwickelt. So peilt Lewis Hamilton nach seinem fünften WM-Titel die Marke von sieben Titeln von Rekordweltmeister Michael Schumacher an.

Hamilton peilt Schumacher-Rekord an

"Lewis hat jetzt fünf Fahrertitel gewonnen. In der ewigen Bestenliste ist er Zweiter, gleichauf mit Fangio. Lewis' Name im gleichen Atemzug mit Juan Manuel Fangio zu hören, ist unglaublich. Er wird sich den nächsten Titel als Ziel setzen. Aber vor dem siebten kommt noch der sechste", erklärte Wolff.

Den Konkurrenzkampf mit den anderen Teams nimmt der Mercedes-Teamchef ernst: "Wir setzen im Moment den Maßstab. Aber das stachelt unsere Gegner nur an und motiviert sie. Insofern musst du anerkennen, wie stark die anderen sind, und anerkennen, dass du die WM nächstes Jahr verlieren könntest, und respektieren, was die Gegner vielleicht erreichen könnten."

Die Silberpfeile werden ihren neuen Boliden am 13. Februar vorstellen. Die Saison 2019 beginnt am 17. März in Melbourne und endet am 1. Dezember in Abu Dhabi. (Rennkalender der Formel 1 2019)