Kevin Magnussen fährt seit 2017 für Haas
Kevin Magnussen fährt seit 2017 für Haas © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Kevin Magnussen kritisiert die Benzin-Regel in der Formel 1. Der Däne stellt die Frage, was diese noch mit Motorsport zu tun hätte.

Anzeige

Haas-Pilot Kevin Magnussen (26) hat sich über die seiner Meinung nach "bescheuerten" Benzin-Regeln in der Formel 1 aufgeregt.

Zuletzt in den USA seien er, Sergio Perez und Esteban Ocon in ihrem Dreikampf deshalb "am Ende wie Omas gefahren. Wir hatten alle das gleiche Problem. Jeder wusste, dass angreifen zwecklos ist", sagte der Däne am Rande des Großen Preises von Mexiko (Formel 1: Qualifying zum Großen Preis von Mexiko ab 17 Uhr im LIVETICKER).

Anzeige

"Das Ende vom Rennen war kein Rennen mehr. Keiner greift an, keiner verteidigt. Was hat das mit Rennsport zu tun?", fragte der Magnussen: "Die letzte Runde sind wir alle mit Halbgas die Gerade runtergefahren. Das war ein Witz."

ANZEIGE: Jetzt aktuelle Formel-1-Shirts kaufen - hier geht es zum Shop!

Der Däne verzweifelt aufgrund der strikten Vorgaben des Weltverbandes FIA. "Da kann ich nichts machen, ich muss einfach vom Gas, um den Wert zu erreichen, der vorgeschrieben ist", sagte Magnussen: "Wenn ich Reifen schonen muss, dann habe ich wenigstens noch die Chance, mich von anderen Fahrern abzuheben. Da gibt es viele Möglichkeit, wie ich die Reifen am Leben halte."

Magnussen war in Austin nach dem Rennen disqualifiziert worden, weil er 169 Gramm zu viel Benzin verbrannt hatte - erlaubt sind 105 Kilogramm Kraftstoff. Nächstes Jahr bekommen die Fahrer fünf Kilo mehr zur Verfügung.