Sebastian Vettel (r.) liegt vor dem USA-GP 67 Punkte hinter Lewis Hamilton
Sebastian Vettel (r.) liegt vor dem USA-GP 67 Punkte hinter Lewis Hamilton © Imago

Sebastian Vettel muss beim Großen Preis der USA gewinnen, um seine Minimalchancen auf den Titel zu wahren. Nach dem Qualifying zeigt sich der Deutsche angriffslustig.

von SPORT1

Sebastian Vettel startet beim Großen Preis der USA (Formel 1: Rennen in Austin ab 20.10 Uhr im LIVETICKER) zwar vier Plätze hinter seinem großen Rivalen Lewis Hamilton.

Allerdings war der Ferrari-Pilot im zweiten Durchgang des Qualifyings um 0,401 Sekunden schneller als der Brite im Mercedes. Beide fuhren mit den Supersoft-Reifen. Vettels Vermutung über eine schlechte Runde seines Konkurrenten, konterte Hamilton direkt. "Ich habe selten schlechte Runden."

Diese Aussage nutzte Vettel wiederum zu einer Kampfansage. "Dann sind wir im Rennen auf den Supersoft-Reifen um eine halbe Sekunde schneller. Vielen Dank!", erwiderte der Deutsche, der sich zumindest für den Start des Rennens Hoffnungen machen kann. Denn beide Titelrivalen starten mit dieser Reifenmischung in den USA-GP. 

Vettel abhängig von Räikkönen

Für Vettel hängt vieles von seinem finnischen Teamkollegen ab. Kimi Räikkönen steht neben Hamilton in der ersten Reihe. Sein Vorteil: Der Ultrasoft-Gummi bietet auf den ersten Metern mehr Grip. Genauso wie Vettel gibt sich auch der Finne angriffslustig: "Ich habe nichts zu verlieren." Ein guter Start sei das Ziel. "Und dann schauen wir, was drin ist. Es sollte ganz gut laufen, denke ich."

Sollte Räikkönen an der Spitze für Unruhe sorgen, würde das dem Heppenheimer in die Karten spielen. Aber für Vettel in die Bremsen steigen und die Mercedes-Piloten blockieren, hält der Finne für keine gute Idee. "Wir fahren jeder unser eigenes Rennen. Wir müssen beide Mercedes schlagen und idealerweise vor ihnen ins Ziel kommen", so Räikkönen. (SERVICE: Die Fahrerwertung im Überblick)

Hamilton startet in Austin mit Nachteil

Hamilton startet mit einem kleinen Nachteil in Austin. In Q2 benötigte der Mercedes-Pilot gleich zwei Versuche, weshalb sein Startreifensatz in einem schlechteren Zustand ist als die seiner Konkurrenten. "Außerdem haben wir am Start einen Nachteil gegenüber dem Kimi, der auf auf den Ultrasoft-Reifen sicher großartig wegkommen wird", gab Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zu.

Hamilton kann am Abend schon frühzeitig den WM-Titel klar machen. Vettel benötigt in den USA mindestens einen zweiten Platz, um seine Chance zu wahren. Der Deutsche muss hoffen, dass sich so viele Autos wie möglich zwischen ihn und Hamilton schieben.

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