Bei Ferrari klappt in Singapur nicht einmal die Kommunikation zwischen Team und Sebastian Vettel. Mercedes nimmt das bei Twitter zum Anlass für eine Frotzelei.

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Für Ferrari kam es beim Großen Preis von Singapur knüppeldick, und das nicht nur auf der Strecke.

Als wäre die erneute Niederlage von Sebastian Vettel im Titelrennen gegen Lewis Hamilton nicht schon frustrierend genug, musste die Scuderia auch den Spott des großen Rivalen ertragen.

Auslöser war ein Missverständnis am Funk schon in der Anfangsphase des Rennens. Als Hamilton noch im ersten Stint an seine Box funkte, in den Hypersoft-Reifen sei "noch viel Performance drin", verstand dies Ferrari-Ingenieur Ricciardo Adami völlig falsch.

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Vettel-Ingenieur versteht Hamilton-Funk falsch

Er meldete sich bei Vettel und sagte ihm: "Hamilton meinte per Funk, dass nicht mehr viel im Reifen drin sei." Eine komplette Fehlinterpretation, wie der Deutsche schon auf der Strecke vermutete.

Das Missverständnis erreicht natürlich auch das Mercedes-Team, das sich anschließend über Social Media köstlich über den Fauxpas des Konkurrenten amüsierte.

Bottas sei gefragt worden, wie sich seine Reifen anfühlen, hieß es bei Twitter. Der Finne funkte: "Die Reifen sind noch gut!" Nachsatz der Silberpfeile: "Oder meinte er 'nicht' sehr gut ..." - gefolgt von einem Smiley.