F1 Grand Prix of Belgium
Max Verstappen zweifelt am Halo-Schutz © Getty Images

Max Verstappen von Red Bull stellt die Nützlichkeit von Halo infrage. Sein Teamkollege Charles Leclerc hätte auch ohne den Schutz überlebt.

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Max Verstappen (20) bezweifelt, dass der Cockpit-Schutzbügel Halo seinem Kollegen Charles Leclerc (20) bei dessen Unfall zuletzt in Belgien das Leben gerettet hat.

"Auch ohne Halo wäre er nicht getroffen worden", sagte Verstappen vor dem Großen Preis von Italien. Das Thema sei zu sehr "dramatisiert" worden, meinte der Red-Bull-Fahrer.

Leclerc: "Im Fernsehen schlimmer als im Auto"

Der Titanbügel an Leclercs Sauber wies nach dem Startcrash zuletzt in Spa deutliche Spuren auf. Nach einem missglückten Bremsmanöver von Nico Hülkenberg hob der McLaren von Fernando Alonso ab, schoss im Tiefflug über Leclercs Cockpit hinweg und traf dabei den Halo.

"Es sah ehrlich gesagt im Fernsehen schlimmer aus, vom Auto aus war es nicht so schlimm", sagte Leclerc nun. (Rennkalender der Formel 1)

Hülkenberg war hingegen froh, dass sein Fehler keine ernsthafteren Konsequenzen hatte. "Wir können natürlich nicht sagen, was ohne Halo gewesen wäre, aber wenn du die Bilder danach gesehen hast, dann hat er seinen Job erledigt", sagte der Emmericher.

Der zu dieser Formel-1-Saison eingeführte Cockpitschutz ist unter den Fahrer umstritten. (Fahrerwertung der Formel 1)