Die Skyline von Miami wird frühestens 2020 zur Kulisse für F1-Rennen werden
Die Skyline von Miami wird frühestens 2020 zur Kulisse für F1-Rennen werden © Getty Images

Die Formel 1 muss ihre Pläne für ein Miami-Rennen Eis legen. Begründet wird dieser Schritt damit, dass die Strecke noch nicht den Vorstellungen der Bosse entspricht.

Im kommenden Jahr wird die Formel 1 kein Straßenrennen in Miami veranstalten.

Sean Bratches, der Verantwortliche für den kommerziellen Bereich der Rennserie, erklärte, dass der Grand Prix in Florida nicht vor 2020 abgehalten werden würde. Als Grund für die Verzögerung nannte er die "komplizierten" Vertragsverhandlungen.

Ursprünglich war das erste Rennen in Miami für Oktober 2019 vorgesehen gewesen.

"Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir bei unserem Vorhaben, das bestmögliche Rennen zu veranstalten, keine Kompromisse eingehen würden", begründete Bratches die Verzögerung. "Wenn das bedeutet, dass wir bis 2020 warten müssen, dann bevorzugen wir dies. Es ist jedenfalls besser, als einer suboptimalen Strecke zuzustimmen, nur um einen Vertrag zu unterschreiben".

Formel 1 fährt frühestens 2020 in Miami

Nachdem die Verantwortlichen der Stadt und des Landkreises Miami im Mai für die Austragung eines Formel-1-Rennens gestimmt hatten, waren die Verhandlungen ins Stocken geraten. Die gesetzte Frist, einen Vertrag mit der Rennserie bis zum 1. Juli auszuhandeln, konnte nicht eingehalten werden. Zudem haben Anwohner des geplanten Stadtkurses ihre Bedenken geäußert.

Das aktuell einzige US-Rennen wird im texanischen Austin ausgetragen.