Sebastian Vettel steht nach seinem Abflug in Hockenheim unter dem Druck des neuen Ferrari-Chefs Louis Carey Camilleri
Sebastian Vettel steht nach seinem Abflug in Hockenheim unter dem Druck des neuen Ferrari-Chefs Louis Carey Camilleri © Getty Images

Nach seinem Abflug im Deutschland-GP hat Sebastian Vettel im WM-Kampf 17 Punkte Rückstand auf Lewis Hamilton. Jetzt macht sein neuer Chef weiteren Druck.

Auch nach dem Wechsel in der Führungsetage bleibt für Ferrari der WM-Titel in der Formel 1 weiterhin das große Ziel.

Dies hob der neue Chef Louis Carey Camilleri hervor, der am Montag zusammen mit Verwaltungsratspräsident John Elkann das Team von Sebastian Vettel in Maranello besuchte.

Neuer Ferrari-Boss fordert WM-Sieg von Vettel

"Der WM-Sieg ist das einzige Ziel Ferraris", sagte Elkann laut der Gazzetta dello Sport. Den WM-Titel zu holen, sei der beste Weg, um die Arbeit des ehemaligen Ferrari-Präsidenten Sergio Marchionne zu würdigen, ergänzte er. Marchionne liegt Medienberichten zufolge nach schweren Komplikationen während einer Schulteroperation in einem Züricher Krankenhaus im Koma.

Camilleri und Elkann trafen in Maranello Ferraris Teamchef Maurizio Arrivabene und den technischen Direktor Mattia Binotto, denen sie ihre volle Unterstützung zusicherten.

Videokonferenz mit Vettel und Räikkönen

Per Videokonferenz sprach Camilleri auch mit den Ferrari-Piloten Vettel und Kimi Räikkönen.

Marchionne, seit 2014 bei Ferrari am Ruder, war am Samstag als Chef des Ferrari-Mutterkonzerns Fiat Chrysler (FCA) und der italienischen Sportwagenschmiede ersetzt worden. Die Führung bei FCA übernimmt der Brite Mike Madley.

Vettel hatte seine WM-Führung am Wochenende in Hockenheim an Lewis Hamilton verloren, nachdem er wegen eines Fahrfehlers ausgeschieden war. Nun hat der Deutsche 17 Punkte Rückstand auf den aktuellen Weltmeister (SERVICE: Die Fahrerwertung der Formel 1).

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