Australian F1 Grand Prix
Mercedes-Pilot Lewis Hamilton ist viermaliger Weltmeister © Getty Images

Lewis Hamilton hadert mit dem verpassten Sieg in Melbourne. Für ihn haben Computer in der Formel 1 eine zu große Bedeutung. Er will es selbst in der Hand haben.

Computer sind aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken: Da macht die moderne Formel 1 natürlich keine Ausnahme.

Zum Leidwesen von Weltmeister Lewis Hamilton, der sich eine Formel 1 ohne viel Computer-Schnickschnack wünschen würde.

"Formel 1 ist Teamsport, aber wir verlassen uns so sehr auf die Daten und auf die Technologie, dass ich wünschte, es würde wieder mehr an den Menschen liegen", sagte Hamilton nach dem Auftaktrennen in Melbourne.

So steckt in jedem Rennwagen eine sogenannte Black Box, in der die von den einzelnen Sensoren erfassten Daten gesammelt und an die Box übermittelt werden.

Hamilton will es selbst in der Hand haben

Der Brite würde es bevorzugen, wenn es wieder mehr auf die Fahrer ankommen würde: "Ich wünschte, ich hätte es mehr selbst in der Hand, denn ich finde, dass ich heute so stark gefahren bin wie eh und je."

Hamilton hatte durch einen Computer-Fehler Platz eins in Melbourne an Ferrari-Star Sebastian Vettel verloren.

Die Software hatte Mercedes angezeigt, dass Hamilton nah genug an Vettel dran ist, um vor diesem zu bleiben, wenn dieser während eines Safety Cars in die Box kommt.

Dies stellte sich jedoch als Berechnungsfehler heraus, wodurch Hamilton trotz seines überlegenen Autos den Sieg in Australien verpasste.

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