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AUTO-PRIX-F1-AZE-PRACTICE © Getty Images
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Mit der Zeit verändern sich auch Weltmeister: Vettel hält sich selbst für ein wenig pingelig - und findet es völlig in Ordnung, stolz auf sein Heimatland zu sein.

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Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat zugegeben, dass er die  jugendliche Gelassenheit vergangener Jahre ein Stück weit abgelegt hat.

Mittlerweile sei er "pingelig, vielleicht mittlerweile auch etwas spießig", erklärte der Ferrari-Pilot in der Bild am Sonntag. "Jetzt, wo man älter wird, macht einen das auch irgendwie spießiger. Vermutlich ist das ganz normal", sagte Vettel. Anfang Juli wird er 30 Jahre alt.

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Wenige Tage vor seinem Geburtstag sprach Vettel sich zudem für mehr Patriotismus in Deutschland aus. "Ich bin stolz darauf, Deutscher zu sein. In unserem Land steht die Liebe zur Nation - nicht zuletzt historisch bedingt - ja nicht so hoch im Kurs, wie vielleicht in vielen anderen Ländern", sagte der Rennfahrer: "Es gibt aber aus meiner Sicht keinen Grund, warum es nicht auch in Deutschland selbstverständlich sein sollte."

"Ganz wichtig" sei für ihn die Feststellung, dass er unter Stolz auch immer die Verpflichtung verstehe, "sich mit dem zu beschäftigen, was unser Land ausmacht", sagte Vettel, der seit zehn Jahren in der Schweiz lebt.

Der WM-Führende, der am Sonntag von Startplatz vier ins Rennen in Aserbaidschan geht, ergänzte: "Es gibt viele Dinge, auf die man stolz sein kann. Deutschland ist ein großes Land, nicht flächenmäßig, aber aufgrund seiner Bedeutung für die Welt. Es gibt herausragende deutsche Erfindungen, mir fällt natürlich zuerst das Auto ein."