F1 Grand Prix of Singapore - Practice
F1 Grand Prix of Singapore - Practice © Getty Images
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Mercedes genießt den Kampf mit Ferrari in der laufenden Formel-1-Saison. Während der Rennen hegt Toto Wolff jedoch eine Antipathie gegenüber der Scuderia.

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Nach Jahren der Tristesse durch die Dominanz des übermächtigen Mercedes-Rennstalls weht in dieser Saison ein frischer, spannenderer Wind durch die Formel 1.

Lewis Hamilton und Nico Rosberg gewannen die letzten drei aufeinanderfolgenden WM-Titel, in dieser Saison stehen die Mercedes-Piloten Hamilton und Valtteri Bottas in der Gesamtwertung aber hinter Sebastian Vettel in seinem Ferrari. Der viermalige Weltmeister fuhr bereits bei drei Rennen als Erster über die Ziellinie. 

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Ein Zustand, dem Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff dennoch Positives abgewinnen kann. "Entgegen aller Erwartungen kam Ferrari mit einem phantastischen Auto aus dem Winter. Wir genießen das. Es erinnert mich daran, warum ich die Formel 1 und den Wettbewerb liebe", sagte Wolff dem Fernsehsender Channel 4 vor dem Großen Preis von Aserbaidschan (So. ab 15 Uhr im LIVETICKER)

Allerdings gibt er auch zu, dass ihn der Zweikampf mit der Scuderia während des Rennens rasend macht. "Da würde ich Maurizio (Arrivabene, Ferrari-Teamchef, Anm. d. Red.) am liebsten eine reinhauen", gesteht der Österreicher. "Danach kann ich aber anerkennen, dass sie einen guten Job gemacht haben."

Wolff weiter: "Vor dem Kampf in diesem Jahr hatten wir eine interne Rivalität zwischen Lewis und Nico. Es wurde aber langweilig, da es vorhersehbar war."

Wolff glaubt, dass der Wettbewerb zwischen Mercedes und Ferrari auf sehr sportliche und faire Art und Weise abläuft. Die Rivalität zwischen den beiden Rennställen ist immer noch groß. Für Wolff ist es schmerzhaft, sein Team nicht auf dem obersten Podiumsplatz zu sehen - aber er respektiert Ferrari, die Marke und die Leidenschaft in Italien.