Spanish F1 Grand Prix - Practice
Spanish F1 Grand Prix - Practice © Getty Images
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Der frühere Rennstallbesitzer Eddie Jordan heizt Spekulationen um einen Ausstieg von Mercedes aus der Formel 1 an. Motorsportchef Toto Wolff widerspricht vehement.

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Mercedes hat aktuellen Gerüchten um einen bevorstehenden Abschied seines Werksteams aus der Formel 1 in aller Deutlichkeit widersprochen. "Diese Berichte entbehren jeglicher Grundlage", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff am Mittwoch.

Der frühere Rennstallbesitzer Eddie Jordan hatte zuvor in einem Interview mit der Auto Bild über einen Rückzug der Silberpfeile zum Ende der Saison 2018 spekuliert, als er auf einen mögichen Wechsel von Ferrari-Pilot Sebastian Vettel zu Mercedes angesprochen wurde.

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"Sebastian hat bei Ferrari alles hat, was er braucht. Und Mercedes wird Ende 2018 womöglich sowieso den Stecker ziehen", behauptete der 69-Jährige.

Der irische ehemalige Rennstallbesitzer argumentierte, dass Mercedes nach dem Ende der nächsten Saison sein Engagement in der Formel 1 beenden werde, weil die sportlichen Ziele fehlen könnten.

Wolff: "Hat es wohl mit dem Feiern übertrieben"

"Mercedes hat alles gewonnen. Ab jetzt können sie nur noch schlechter werden. Wenn Vettel das ahnt, macht es schon alleine deshalb keinen Sinn mehr für ihn, Ferrari zu verlassen", wurde Jordan zitiert.

Wolff sprach nun von den "mutwilligen Spekulationen einer Einzelperson. Mercedes hat feste Verträge für die Teilnahme an der Formel 1 bis 2020 - und führt momentan Gespräche über den nächsten Wettbewerbs-Zyklus mit den neuen Besitzern des Sports.

Jordan hatte seine Vermutungen im Anschluss an den Großen Preis von Monaco geäußert. "Dort feiern die Leute immer gern, und einer hat es dabei wohl etwas übertrieben", sagte Wolff nun.