F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Previews
F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Previews © Getty Images
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München und Montreal - Lewis Hamilton hat offenbar immer noch nicht mit dem Kapitel Nico Rosberg abgeschlossen. Seinem neuen Mercedes-Kollegen sagt der Brite Unterstützung zu.

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Bei Lewis Hamilton ist nach seinem dominanten Sieg in Kanada die Stimmung wieder bestens.

Man mag es kaum glauben, aber durch den zweiten Platz von Teamkollege Valtteri Bottas feierte Mercedes seinen ersten Doppelsieg überhaupt in dieser Saison. (Das Datencenter zur Formel 1)

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Es ist noch nicht so lange her, da war diese Konstellation noch Usus. Jedoch nicht immer zur Freude des Briten.

Die Dauerfehde mit Ex-Kumpel Nico Rosberg entwickelte sich vor allem zum Ende der letzten Saison zum Hassgipfel, schließlich entriss der Deutsche Hamilton beim letzten Rennen den WM-Pokal.

Hamilton: "Ein anderes, professionelles Level"

Einmal in Plauderlaune, erzählte der Vize-Weltmeister nun ein bisschen etwas über das neue Binnenklima bei Mercedes - nicht ohne einen kräftigen Seitenhieb in Richtung seines Ex-Teamkollegen zu verteilen.

"Mit Valtteri ist es definitiv anders, die Chemie zwischen uns ist eine andere. Wir arbeiten auf einem anderen, professionellen Level zusammen, das über jedem steht, wie ich es in den letzten Jahren erlebt habe."

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Rosbergs Name fällt zwar nicht direkt, die Aussage kann aber klar als Giftpfeil in Richtung seines zurückgetretenen Jugendfreundes verstanden werden.

Im Umkehrschluss heißt das nämlich: Hamilton empfand das Verhältnis zu Rosberg, mit dem er von 2013 bis 2016 im Silberpfeil fuhr und einen offenen Kampf um die Nummer eins im Team austrug, stets als unprofessionell.

Hamilton will Bottas unterstützen

"Wir sind im Team so vereint wie nie. Es war eines der besten Wochenenden meiner Karriere. Sollte es einmal umgekehrt sein, werde ich ihn (Bottas, Anm. d. Red.) unterstützen und ihm helfen", versprach Hamilton, der nun die klare Nummer eins bei Mercedes ist, weiter.

War das etwa im Team mit Nico Rosberg anders?

Auch für Teamchef Toto Wolff ist der Unterschied zum letzten Jahr offensichtlich: "Man muss nur mal schauen, wie die beiden auf dem Podium miteinander umgehen. Es ist total anders als mit Nico und Lewis", sagte der Österreicher.

Das sieht Hamilton offenbar ganz genauso.