Mick Schumacher sammelte am Wochenende zwei Podestplätze in der Formel 2
Mick Schumacher sammelte am Wochenende zwei Podestplätze in der Formel 2 © Getty Images
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München - Einen Tag nach Platz drei auf dem Hungaroring wiederholt Mick Schumacher seine starke Leistung. Ein Patzer seiner Crew beim Boxenstopp kostet wertvolle Zeit.

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Budapest bleibt für Mick Schumacher ein gutes Pflaster. Am Sonntag eroberte der Formel-2-Pilot auf dem Hungaroring den dritten Platz und wiederholte damit sein Ergebnis vom Hauptrennen am Samstag.

Auch seinen ersten Sieg - bis zum Wochenende sein einziger Podestplatz im Unterbau der Formel 1 - hatte der Prema-Pilot in Ungarn gefeiert: Vor Jahresfrist gewann der Sohn von Michael Schumacher das Sonntagsrennen.

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Der Sieg im Sprint über 28 Runden ging an den Italiener Luca Ghiotto (Hitech), der als einer von nur zwei Piloten auf einen Reifenwechsel verzichtete und sich mit stark abbauenden Pneus vor dem Briten Callum Ilott (Uni-Virtuosi) und Schumacher ins Ziel rettete. "Es war schwierig, auf nasser Strecke zu starten. Wir haben die Reifen am Leben gehalten. Das Auto war fantastisch, das sind wieder richtig gute Punkte", sagte Schumacher.

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Schumacher hat Pech beim Boxenstopp

Der von Rang sechs gestartete Deutsche zeigte mehrere blitzsaubere Überholmanöver, allerdings hatte der 21-Jährige auch wieder einmal Pech: Beim Boxenstopp hatte seine Crew einige Probleme mit dem Anbringen des rechten Vorderreifens, deswegen musste sich Schumacher auf der Strecke ein zweites Mal am Schweizer Louis Deletraz vorbeikämpfen.

Am Samstag hatte Schumacher ebenfalls mit Rang drei nach einigem Pech zu Saisonbeginn einen Befreiungsschlag geschafft. Schneller waren sein Teamkollege Robert Schwarzman (Russland), wie Schumacher Mitglied der Ferrari-Akademie, und dessen Landsmann Nikita Masepin (Hitech).

Dabei hatte Schumacher durchaus Chancen auf den Sieg. Doch Schwarzman, vom elften Rang gestartet, wartete sehr lange auf den ersten Boxenstopp und hatte dadurch in der Schlussphase des Rennens die deutlich besseren Reifen. Sechs Runden vor Schluss ging Schwarzman vorbei, in der letzten Runde musste der Deutsche auch Masepin ziehen lassen, der ebenfalls frischere Pneus aufgezogen hatte.

In der Gesamtwertung führt Schwarzman nach sechs Rennen mit 81 Punkten, Schumacher (39) verbesserte sich auf Rang vier.