Juan Correa war in Spa mit Anthoine Hubert kollidiert
Juan Correa war in Spa mit Anthoine Hubert kollidiert © Getty Images
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Nach seinem Horror-Unfall beim Formel-2-Rennen meldet sich Juan Manuel Correa mit einer emotionalen Videobotschaft aus dem Londoner Krankenhaus.

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Nach seinem Horror-Crash in der Formel 2, bei dem der 22-jährige Anthoine Hubert ums Leben kam, hat sich Juan Manuel Correa erneut aus dem Krankenhaus in London gemeldet. Diesmal mit einer emotionalen Videobotschaft.

Es ist die erste persönliche Nachricht seit dem tragischen Unfall. Die fünf Wochen, nachdem er aus dem Koma erwachte, seien "ausgesprochen schwierig" gewesen.

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Persönliche Worte richtet er an die Angehörigen des verstorbenen Hubert: "Ich habe es nie öffentlich gesagt, aber ich möchte der Hubert-Familie hiermit öffentlich mein tiefstes Beileid aussprechen. Für alle war es ein Schock, dass ein solcher Unfall passiert ist. Du glaubst einfach nicht, dass so etwas wirklich passieren kann, schon gar nicht dir selbst - bis es dann passiert."

Mit ca. 260 km/h war Correa am 31. August beim Rennen in Spa-Franchorchamps in das querstehende Fahrzeug von Hubert, der kurze Zeit später verstarb, gekracht.

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"Dankbar, dass ich am Leben bin"

Selbst erlitt er dabei schwere Beinbrüche und eine Verletzung an der Wirbelsäule und wurde ins künstliche Koma gelegt. "Ich bin einfach froh, noch da zu sein. Ich habe aber natürlich noch einen langen Weg der Genesung vor mir. Es ist nach wie vor unsicher, ob ich überhaupt jemals vollständig genesen werde. Ich bin aber sehr sehr dankbar, dass ich am Leben bin."

Im Krankenhaus hatte der 20-Jährige Zeit zur Reflektion des Geschehens und erzählte: "Ich sehe Dinge jetzt mit anderen Augen und denke grundsätzlich anders über das Leben nach. Es war eine Erfahrung, die mein Leben verändert hat."

"Gebe mein Möglichstes, um zu genesen"

Trotz all der Tragik will er sich nicht entmutigen lassen, sondern zuversichtlich nach vorn blicken. "Wir werden sehen, wie es ausgeht. Ich jedenfalls bin positiv gestimmt. Etwas anderes bleibt mir ohnehin nicht übrig. Ich könnte natürlich hier liegen, mir selbst leid tun und depressiv sein. Oder aber ich sehe das Ganze positiv und gebe mein Möglichstes, um zu genesen."

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Am Montag folgt die nächste und voraussichtlich letzte Operation. Anschließend will er nach Miami fliegen, um seine Geschwister zu sehen und den langen Weg der Genesung antreten. "Die Ärzte hier rechnen damit, dass es zwischen zehn Monaten und einem Jahr dauern wird, bevor ich wirklich sagen kann, wie es meinem rechten Fuß geht. Momentan habe ich eine Metallplatte im Fuß, die es mir überhaupt nicht erlaubt, ihn zu bewegen."