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Der Automobil-Weltverband will die Umstände der Tragödie um Anthoine Hubert aufarbeiten. Ob das zu neuen Sicherheitsmaßnahmen führt, ist noch offen.

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Der Automobil-Weltverband FIA hat nach dem tödlichen Unfall des französischen Formel-2-Fahrers Anthoine Hubert in Spa eine Untersuchung eingeleitet.

"Dabei werden wir eng mit dem belgischen Automobilclub und den lokalen Behörden zusammenarbeiten", kündigte Formel-1-Rennleiter Michael Masi an. Wie lange die Aufarbeitung der Tragödie dauern wird, konnte Masi nicht sagen: "Es sind sehr viele Facetten zu berücksichtigen." 

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Die Staatsanwaltschaft in Verviers kündigte zudem eine Untersuchung gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung an, dies sei ein normaler Vorgang bei einem Todesfall mit anschließendem polizeilichen Bericht. "Im Moment deutet nichts darauf hin, dass eine Nachlässigkeit vorliegt", eine objektive Analyse sei aber erforderlich, teilte die Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP mit.

Ob es nach dem Tod des jungen Franzosen, der nach dem Unfall am Samstag noch an der Rennstrecke gestorben war, Veränderungen im Sicherheitskonzept der FIA geben wird, darüber wollte Masi nicht spekulieren.

"Die Sicherheit wird ohnehin ständig verbessert, das ist ein fortlaufender Prozess", sagte der Nachfolger des im März verstorbenen Charlie Whiting: "Wir müssen abwarten, welche Schlüsse sich aus dem Unfall in Spa ergeben, dann können wir weitere Maßnahmen diskutieren."

"Das ist und bleibt ein Sport für Gladiatoren"

Mercedes-Teamchef Toto Wolff glaubt allerdings nicht, dass mit weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit jedes Risiko ausgeschaltet werden kann.

"Vielleicht haben wir ja vergessen, wie gefährlich dieser Sport ist, weil wir sehr lange von schweren Unfällen verschont geblieben sind", sagte Wolff am Sonntag in Spa: "Das ist und bleibt ein Sport für Gladiatoren, hier geht es um Mut, um Können und auch um eine gewisse Bereitschaft zum Risiko." 

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Natürlich sei es "fürchterlich, wenn ein junger Mann sein Leben lässt in einem Rennauto. Wir haben einen tollen jungen Rennfahrer verloren", sagte Wolff.

Und allein deshalb dürfe man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern müsse sich Gedanken machen: "Selbstverständlich auch zum Thema Sicherheit." Der Formel-2-Unfall sei ein "freak accident" gewesen, "die kann es immer wieder geben in einem Sport, in dem sowieso alles passieren kann".