Gerhard Berger fühlt mit Sebastian Vettel mit
Gerhard Berger (r.) lockt Sebastian Vettel in die DTM © Imago
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Gerhard Berger rät Sebastian Vettel bei seiner Zukunftsplanung auch an die DTM zu denken. Der Österreicher kritisiert zudem den Ausstieg von Audi.

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DTM-Boss Gerhard Berger hat scharfe Kritik an Audi geübt und zudem versucht, dem viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel die Tourenwagenserie schmackhaft zu machen.

Audi, das zum Ende der Saison aus der DTM ausscheidet, warf Berger schlechten Stil vor. "Da meldete sich niemand, nicht davor, währenddessen oder danach. Ich habe wirklich bis zum heutigen Tage von keinem Vorstand persönlich gehört", sagte Berger der Sport Bild (Mittwochsausgabe).

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"Grundsätzlich ist der Ausstieg jedes Herstellers ein Rückschlag für die DTM", räumte Berger ein. Der ehemalige Formel-1-Pilot hätte sich jedoch mehr Kommunikation vonseiten der Ingolstädter gewünscht. Besser sei es beim Stuttgarter Hersteller Mercedes gelaufen, der zum Saisonende 2018 ausgestiegen war.

"Bei Mercedes etwa war in der Entscheidungsphase ein kontinuierlicher Informationsfluss da – und zwar davor, währenddessen und auch danach", so Berger.

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Obwohl nach aktuellem Stand für 2021 nur noch BMW als einziger Hersteller am Start ist, sollte Vettel bei seinen künftigen Karriereplänen auch an die DTM denken, meinte Berger. "Warum eigentlich nicht? Er fährt immer noch auf höchstem Niveau. So kann er sich mit Rennautos, die er mag, mit anderen großartigen Fahrern messen", sagte der Österreicher: "In der Formel 1 hat er keine großen Alternativen mehr. Er will in einem Topteam fahren, da gibt es nur noch Mercedes als Möglichkeit. Aber auch dort, so fürchte ich, sind die Plätze besetzt."