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Wieso DTM-Boss Gerhard Berger trotz des Audi-Ausstiegs nicht an Rücktritt denkt, an eine Zukunft glaubt, aber sich seine Zeit an der DTM-Spitze anders vorgestellt hätte

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Der Ausstieg von Audi mit Saisonende hat die DTM in eine tiefe Krise gestürzt. Aber denkt DTM-Boss Gerhard Berger angesichts der schwierigen Lage ans Aufgeben? "Momentan stellt sich diese Frage für mich nicht", sagt der Österreicher gegenüber dem 'ORF'. Und das, obwohl mit BMW nur noch ein einziger Hersteller übrig ist - und sich die Suche nach einem Nachfolger für die Ingolstädter wegen der Coronakrise denkbar schwierig darstellt.

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Dabei hatte Berger 2017 den Vorsitz der DTM-Dachorganisation ITR übernommen, als die Welt noch in Ordnung war. Kurz darauf gab Mercedes seinen Rückzug bekannt. Erlebt der Österreicher gerade seine härteste Zeit in der DTM? "Die Unterscheidung zwischen einer schweren oder leichten Zeit habe ich im Laufe meines Sport- und Geschäftslebens so nie getroffen", sagt er.

"Es gibt immer Hürden, das ist das Leben. Und wie groß die momentane Hürde sein wird, werden wir jetzt gemeinsam mit den Partnern klären." Eine interessante Aussage, denn BMW hat bislang noch nicht klargestellt, ob man in Anbetracht der aktuellen Umstände der DTM treu bleiben wird.

Berger selbst ist laut eigenen Angaben aber wegen der "Millionen von Fans, die hinter der Plattform stehen", zuversichtlich, die Traditionsserie wieder in Schuss zu bringen. Das heißt aber nicht, dass die DTM dem 60-Jährigen nicht mehr Zeit abverlangt, als das ursprünglich bei der Übernahme der ITR-Führung sein Plan war.

"Natürlich habe ich meine Firma", verweist er auf sein Logistikunternehmen. "Natürlich habe ich auch ein privates Leben, aber ich würde sagen, dass mich die DTM eigentlich Vollzeit beansprucht. Das andere kommt dann noch dazu."

Er habe stets die Hoffnung gehabt, "dass es nächstes Jahr besser wird, aber irgendwie hat es dieses Thema in sich, denn jedes Jahr gibt es wieder eine neue Überraschung. Und es ist jedes Jahr wieder die gleiche Belastung."

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