Philipp Eng hofft auf seinen ersten DTM-Sieg, vielleicht schon in Spielberg?
Philipp Eng hofft auf seinen ersten DTM-Sieg, vielleicht schon in Spielberg? © LAT

Das DTM-Wochenende in Spielberg ist für Philipp Eng und Lucas Auer ein echtes Heimspiel - Beide wollen ersten DTM-Sieg eines Österreichers am Red-Bull-Ring

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Das DTM-Wochenende in Spielberg steht ganz im Zeichen des Gaststarts von Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier. Zwei, die das überstrahlen möchten, sind Philipp Eng und Lucas Auer. Die beiden Österreicher haben bei ihrem Heimspiel nur ein Ziel: den Sieg vor heimischer Kulisse. Bisher hat es noch kein Rennfahrer aus dem Alpenland geschafft, ein DTM-Rennen am Red-Bull-Ring zu gewinnen. Am kommenden Wochenende (21. bis 23. September) könnte es erstmals so weit sein.

BMW-Pilot Eng stand in dieser Saison schon zwei Mal auf dem Podium, Mercedes-Mann Auer sogar vier Mal. Doch beide warten noch auf ihren ersten Sieg in diesem Jahr. Gute Erinnerungen an den Kurs in der Steiermark hat Eng: Der 28-Jährige war bereits in anderen Rennserien in Spielberg erfolgreich und hofft, dies auch in der deutschen Tourenwagenserie zu erreichen.

"Ich war immer erfolgreich am Red-Bull-Ring. Im vergangenen Jahr bin ich auf dem Podium gestanden. In den Markenpokalen und im Porsche Supercup habe ich gewonnen und Podestplätze eingefahren", sagt der Salzburger zu 'Motorsport-Total.com'. "Es ist eine Strecke, die mir liegt und ich hoffe, dass es im DTM genauso ist."

Auch Auer peilt den Sieg im Heimrennen an, aber er ist vorsichtig mit seinen Erwartungen. "In dieser Saison geht's drunter und drüber", warnt der 24-jährige Tiroler. "Mit Prognosen halte ich mich zurück, aber ein Heimsieg wäre natürlich super. Der Red-Bull-Ring ist eine super Strecke. Durch den Charakter der Strecke ist gutes Racing garantiert. Die Fetzen werden fliegen!"

Neben den beiden DTM-Piloten gibt es einen weiteren Österreicher im DTM-Umfeld: DTM-Chef Gerhard Berger. Als Landsmann und Auers Onkel stehen sie unter besonderer Beobachtung des ehemaligen Formel-1-Fahrers. "Sie sind manchmal ziemlich gut unterwegs. An seinen guten Tagen ist Lucas fast unschlagbar", lobt Berger. "Allerdings haben sie zu viele Schwankungen, zum Teil mit Pech begründet und zum Teil, weil die Sachen nicht gut zusammengebracht werden. Am Ende des Tages wirst du ohne Rennen zu gewinnen, nicht die Meisterschaft gewinnen."

Er ist sicher, dass sowohl Eng als auch Auer bald auf der Siegerstraße sein werden: "Beide sind absolute Siegspieler, aber nicht konstant genug. Das kommt aber. Das hat mit der Routine zu tun und manchmal ist es nur Pech."

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