DTM-Boss Gerhard Berger bietet interessierten Privatteams Unterstützung an: "Kann man alles organisieren" - Finanzierung ist die größte Hürde

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Die DTM soll in Zukunft mehr Markenvielfalt bieten. Das ist der Wunsch von Serienchef Gerhard Berger. Der Österreicher ist allerdings auf dem Weg zu diesem Ziel nicht nur mit Herstellern im Gespräch, sondern auch mit potenziellen DTM-Privatteams. Die unabhängigen Mannschaften könnten dabei helfen, die Szene weniger politisch zu gestalten, zudem gäbe es mal wieder echte Underdogs im Starterfeld. Man erinnere sich nur an die große Fangemeinde des ehemaligen Mustang-Piloten Gerd Ruch beispielsweise.

"Dass der Weg dorthin führen muss, ist ganz klar. Das muss so sein. Es gab bisher oft Teams, die gern mal DTM gemacht hätten, aber die Hersteller haben sie nicht gelassen. Wenn jetzt ein solches Team zu mir kommt und DTM machen möchte, dann kann ich sagen, dass man das organisieren kann", bietet Berger neuen Privatteams auf dem Weg in die DTM sogar Unterstützung an. "Er braucht halt nur einen Sponsor, der es ihm finanziert."

"Und genau da kommt man schnell zurück ins richtige Leben", ist sich Berger der hohen Hürde bewusst. "Grundlage ist eben, dass man es finanziell stemmen muss. Da gibt es in Deutschland ein paar Privatteams, die sind da ganz gut aufgestellt. Es gibt aber auch viele, die träumen." Am Rande des DTM-Wochenendes in Zandvoort gab es weitere Gespräche mit potenziellen neuen Teams. Unter anderem wurde der Chef eines erfolgreichen Porsche-Cups- und GT3-Teams gesichtet.

"Es gibt ein paar, die sich ganz konkret damit auseinandersetzen und die solide Möglichkeiten haben", erklärt der DTM-Boss. Bei Audi und BMW gibt es bereits Anfragen von Teams, konkrete ergebnisse liegen aber noch nicht vor. "Wie die das finanzieren, weiß ich im Detail nicht", so Berger. "Sponsoring? Paydriver? Ich weiß es nicht, denn so sehr liegen die Karten noch nicht auf dem Tisch. Das erzählt natürlich niemand frühzeitig, denn jeder will seine Finanzierung auch schützen."

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