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Beim zweiten Umlauf der ADAC GT4 Germany in Spielberg rollt der Führende Aleksey Sizov zwei Kurven vor dem Ziel ohne Sprit aus. Ein Porsche-Pilot profitiert.

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Was für ein bitteres Ende für Aleksey Sizov.

Beim zweiten Rennen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring in Spielberg lag der McLaren-Pilot vom Team Dörr Motorsport eigentlich auf Siegkurs, ehe ihm kurz vor Schluss der Sprit ausging. Zwei Kurven vor dem Ende musste der Fahrer die Warnblinklichtanlage einschalten, weil er nicht mehr genügend Benzin im Tank hatte. Zahlreiche Autos zogen an ihm vorbei.

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Am Ende kamen Sizov und sein Partner Christopher Dreyspring nur auf Rang zehn im Ziel an.

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Von Rang 18 auf Platz eins

Von dem Sprit-Problem am McLaren profitieren konnte Jan Kasperlik, der in seinem Porsche vom Team Allied-Racing bis dahin auf Rang zwei gelegen hatte. Kasperlik und sein Partner Nicolaj Möller-Madsen durften sich unerwartet über den Sieg freuen. Diesen hatten sie sich aber nicht nur aufgrund des Ausfalls des Führungsautos verdient, vor allem die fahrerische Leistung davor war beeindruckend. 

Auf Rang 18 war das Fahrer-Duo in das Rennen gestartet, am Ende stand der Platz ganz oben auf dem Podest zu Buche.

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"Ein Wahnsinns-Ritt. Das muss ich ganz klar in Richtung Nicolaj sagen. Gestern war es schwierig, heute morgen war es wieder schwierig, dafür ist er jetzt der absolute Race-Winner. Er hatte eine unglaubliche Pace. Ich musste dann eigentlich nur noch übernehmen und schauen, dass ich Platz zwei nach Hause bringe. Wir wussten, dass McLaren unschlagbar ist. Wir wussten aber auch, dass sie immer Sprit-Probleme haben. Dass den Jungs dann noch in der vorletzten Kurve der Sprit ausgeht, damit war nicht zu rechnen", erklärte Kasperlik im Interview mit SPORT1.

Kreutzpointner-Zwillinge scheiden aus

Hinter dem Porsche wurden die Pole-Setter Phil Dörr und Fred Martin-Dye im McLaren Zweite. Auf Rang drei landete die BMW-Piloten Gabriele Piana und Michael Schrey.

Die Kreutzpointner-Zwillingen schieden dagegen vorzeitig aus.

In der Gesamtwertung führen weiterhin Julien Apotheloz und Luca-Sandro Trefz, die am Sonntag auf Platz sechs landeten. Dahinter rangieren Florian Janits/Reinhard Kofler sowie Piana/Schrey.

Das Sieger-Duo konnte mit den 25 Punkten des Tages auf Rang vier vorrücken.