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Beim zweiten Umlauf der ADAC GT Masters auf dem Sachsenring siegen überraschend Markus Pommer und Jeffrey Schmidt. Sie erfahren davon aber erst nach der Ziellinie.

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Der deutsche Rennfahrer Markus Pommer und sein Schweizer Partner Jeffrey Schmidt haben ihren ersten Saisonsieg im ADAC GT Masters gefeiert.

Das Duo, das in der Corvette C7 GT3-R für das deutsche Team Callaway Competition startet, gewann am Sonntag auf dem Sachsenring vor Charles Weerts/Dries Vanthoor (beide Belgien) und den Titelverteidigern Kelvin van der Linde/Patric Niederhauser (Südafrika/Schweiz), die jeweils im Audi R8 LMS unterwegs waren.

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Van der Linde/Niederhauser übernahmen damit die alleinige Führung in der Gesamtwertung. Sie profitierten davon, dass ihre direkten Konkurrenten, die Halbzeitmeister Maro Engel/Luca Stolz, mit ihrem Mercedes-AMG GT3 ausschieden.

Mercedes scheidet mit Defekt aus

"Ich habe über Funk gehört, dass es leichte Vibrationen vorne rechts gibt. Ein technischer Defekt. Wir müssen das analysieren. Bis dahin lief alles super. Wir haben den Start gewonnen und unsere Führung ausgebaut. Natürlich ist es jetzt super schade", sagte der enttäuschte Luca Stolz im SPORT1-Interview.

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Bis zum Schluss führten der Franzose Franck Perera und sein spanischer Teamkollege Albert Costa Balboa, die nach der Zieldurchfahrt bereits über ihren vermeintlichen Sieg jubelten. Doch die Rennleitung hatte beim Neustart nach einer Safety-Car-Phase ein Vergehen der beiden festgestellt und verhängte eine Durchfahrtsstrafe. Perera hatte immer wieder kurz gebremst - laut Reglement ohne einen triftigen Grund nicht erlaubt.

Perera/Costa Balboa wurden letztlich als Zehnte gewertet.

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Pommer wusste nichts von seinem Sieg

Markus Pommer und sein Partner Jeffrey Schmidt konnten indes ihren unerwarteten Sieg kaum glauben. "Es lief dieses Jahr einiges schief, darum ist der Sieg für das ganze Team umso schöner", freute sich Schmidt bei SPORT1 und Pommer ergänzte: "Erst als ich die Ziellinie überquert habe, zwei, drei Kurven später wurde mir gesagt, dass wir gewonnen haben. Ich habe bis zum Schluss attackiert. Hätte ich es schon früher gewusst, hätte ich auch ein wenig rausnehmen können."

Bereits in zwei Wochen steht das nächste Event auf dem Programm, am österreichischen Red Bull Ring steigen die Rennen neun und zehn von insgesamt 14. Es folgen Stationen in Zandvoort und Oschersleben, dort soll die Saison am 8. November enden.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)