Thomas Preining
Thomas Preining war im Training am Sachsenring der Schnellste © ADAC Motorsport
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Der Österreicher Thomas Preining ist Schnellster im ersten Freien Training des ADAC-GT-Masters auf dem Sachsenring: Vier Marken in den Top 5 vertreten.

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Starker Auftakt für Thomas Preining (Herberth) auf dem Sachsenring. Der Porsche-Pilot fuhr beim Saisonfinale des ADAC-GT-Masters im ersten Freien Training die klare Bestzeit. Zweiter wurde Mercedes-AMG-Pilot Indy Dontje (HTP), Rang drei ging mit Matteo Cairoli (Team75 Bernhard) an einen weiteren Fahrer eines 911 GT3 R. Sport1 überträgt die beiden Rennen vom Sachsenring am Samstag und Sonntag ab jeweils 14:45 Uhr live und in voller Länge. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de zu sehen.

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Lange Zeit sah es in der Session nach einer Angelegenheit für Mercedes-AMG aus, da erst Philip Ellis und Fabian Vettel (HTP) und dann die Teamkollegen Dontje und Maximilian Götz das Feld in der Sitzung anführten. Doch in den Schlussminuten übernahm Porsche das Kommando.

Erst setzte sich Cairoli an die Spitze, dann übernahm Preining mit 1:19.056 Minuten endgültig den ersten Platz. Damit war der Österreicher, der Teamkollege von Robert Renauer ist, 0,3 Sekunden schneller als Dontje und Götz auf Platz zwei. Weitere 20 Tausendstelsekunden langsamer waren als Dritte Cairoli und Partner Adrien de Leener.

"Eine gute Session", so Preining. "Wir haben anfangs mit Robert die Bremsen angefahren und dann bin ich gleich mit frischen Reifen raus. Das Auto liegt sehr gut. Wir haben sicher noch etwas zu verbessern, aber grundsätzlich war das ein guter Start ins Wochenende. Jetzt müssen wir darauf aufbauen und sehen, dass es so weitergeht. Es wird sicher wieder sehr eng, aber wir sollten das Zeug dazu haben, wieder vorn mitzukämpfen."

Die Top 5 vervollständigten Christian Engelhart und Mirko Bortolotti (Grasser) im besten Lamborghini und Max Hofer und Christopher Mies (Land) im schnellsten Audi.

Da Callaway nach den beiden Unfällen in Hockenheim nicht am Sachsenring antritt, startet Markus Pommer beim Finalwochenende für Aust. Der dreifache Saisonsieger teilt sich den Audi R8 LMS mit der Startnummer 3 mit Maximilian Hackländer. "Da bei Aust ein Fahrer nicht antreten konnte, habe ich für das Finale noch einen Platz in einem anderen Team gefunden", so Pommer, der 2017 auf dem Nürburgring mit dem Team aus Westfalen seinen ersten Sieg im ADAC-GT-Masters holte und aktuell Tabellenfünfter ist.

"Im ersten Training lief es schon ganz gut. Ich habe mich wieder auf den Audi eingeschossen. Ein paar Zehntel kann ich sicher noch finden, aber am Samstag sollte ich auf einem guten Level sein. Mein Ziel ist, noch unter die Top 3 der Meisterschaft zu kommen." Um nach dem Unfall im Samstagsrennen in Hockenheim den Start des Audi auf dem Sachsenring überhaupt zu ermöglichen, musste das Team aus Westfalen das Fahrzeug mit einem Ersatzchassis neu aufbauen.

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