München und Hockenheim - Das Corvette-Duo Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz triumphiert im ersten Rennen am Hockenheimring. Da alle Titelkandidaten punkten, wird die Entscheidung auf den Sonntag vertagt.

von Nikolas Pfeil

Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz haben das erste Rennen des ADAC GT Masters am Hockenheimring gewonnen - und damit das Titelrennen offen gehalten.

Die Corvette-Piloten verwiesen in einem spannenden Rennen die Meisterschafts-Führenden Mathieu Jaminet und Alfred Renauer auf Rang zwei.

Dritter wurden die Brüder Kelvin und Sheldon van der Linde im Audi. Maximilian Götz und Markus Pommer, die bereits im letzten Rennen durch einen Reifenschaden früh um alle Siegchancen gebracht wurden, kämpften sich nach einer verpatzten Startphase noch auf Rang vier.

Kirchhöfer zieht an Renauer vorbei

Bereits die Startphase hatte es in sich. Während Renauer zunächst souverän seine Pole-Position vor Kirchhöfer verteidigen konnte, fand sich Pommer nach einem Fahrfehler nur auf Rang sieben wieder.

Nach einer knappen Viertelstunde attackierte Kirchhöfer, zog am Porsche-Piloten vorbei und übergab als Führender an seinen Partner Daniel Keilwitz.

Dieser fuhr das Rennen ohne Probleme zu Ende und sorgte damit für den dritten Sieg des Corvette-Duos. Dahinter entwickelte sich ein spektakulärer Dreikampf um Rand drei zwischen Kelvin van der Linde, Götz und Christopher Haase, den schließlich der Südafrikaner für sich entscheiden konnte.

Titel-Entscheidung vertagt

"Das hat Marvin super gemacht. Ich musste das nur noch nach Hause fahren. Wir haben gewonnen, viele Punkte mitgenommen und sind weiter im Rennen", sagte Sieger Daniel Keilwitz nach dem Rennen bei SPORT1.

Vor dem endgültigen Showdown am Sonntag (ab 13.00 Uhr LIVE im TV und Stream) liegen Jaminet und Renauer zehn Punkte vor Kirchhöfer und Keilwitz sowie Götz und Pommer.

Die Brüder van der Linde befinden sich mit 16 Punkten Rückstand in Lauerstellung. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung des ADAC GT Masters)