Liam Lawson startet in Hockenheim gleich zweimal von der Pole-Position
Liam Lawson startet in Hockenheim gleich zweimal von der Pole-Position © ADAC Formel 4

Liam Lawson fuhr im Formel-4-Qualifying in Hockenheim gleich zweimal auf die Pole-Position, Meister Lirim Zendeli musste sich geschlagen geben

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Liam Lawson (Van Amersfoort) hat zum Abschluss der Formel 4 2018 auf dem Hockenheimring seine erste Doppel-Pole der Saison geholt. Der Neuseeländer legte in beiden Qualifyings am Freitagabend die schnellste Zeit auf den Asphalt.

Im ersten Durchgang bei noch nasser Strecke verwies Lawson in 1:56.042 Minuten Lirim Zendeli (US) und Enzo Fittipaldi (Prema-Theodore) auf die Plätze zwei und drei. Im zweiten Qualifying trocknete die Fahrbahn auf der Traditionsstrecke immer mehr ab. Lawson nutzte die Bedingungen in 1:53.709 Minuten am besten. Diesmal lag Fittipaldi, Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi, vor Zendeli.

Im ersten Zeittraining lieferten sich die ersten Drei der Gesamtwertung ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das erst mit Lawsons letzter Runde entschieden wurde. Der Neuseeländer konterte Zendelis und Fittipaldis beste Zeiten und setzte sich mit hauchdünnem Vorsprung an die Spitze. Als bester Rookie startet Gianluca Petecof (Prema-Theodore) von Position sieben ins Auftaktrennen am Samstag um 11:20 Uhr.

David Schumacher (US) und Niklas Krütten (ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), die am Wochenende den besten Newcomer unter sich ausmachen, gehen von den Plätzen neun und 14 ins erste Rennen. Am Samstagvorabend ab 17:30 Uhr startet Schumacher von Rang zwölf ins Rennen, Krütten von der 14. Bester Rookie war im zweiten Qualifying Caio Collet (Prema-Theodore), der Fünfter wurde.

Schumacher führt die Nachwuchswertung der Formel-4-Serie mit 284 Punkten vor Krütten an, der in den bisherigen 17 Saisonrennen 20 Zähler weniger als der Bergheimer gesammelt hat. Auch im Kampf um die Vizemeisterschaft bleibt es am Hockenheimring spannend. Fittipaldi hat als Zweiter die besten Chancen auf den Platz hinter Zendeli, der sich Anfang August am Nürburgring den Meistertitel gesichert hatte. Lawson und Fittipaldis Teamkollege Frederik Vesti (Van Amersfoort), der Zwölfter und Vierter wurde, liegen aber noch auf Schlagdistanz.

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