Zanardi wurden 2001 beide Unterschenkel amputiert
Zanardi wurden 2001 beide Unterschenkel amputiert © AFP/SID/MARCO BERTORELLO
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Die Staatsanwaltschaft in Siena hat die Einstellung des Verfahrens gegen den am Unfall mit Alessandro Zanardi beteiligten LKW-Fahrer beantragt.

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Die Staatsanwaltschaft in Siena hat die Einstellung des Verfahrens gegen den am Unfall mit dem früheren Formel-1-Piloten Alessandro Zanardi (54) beteiligten LKW-Fahrer beantragt.

Laut einem Gutachten habe der Fahrer keine Möglichkeit mehr gehabt, der Kollision auszuweichen. Auch eine überhöhte Geschwindigkeit ließ sich nicht nachweisen. Zanardis Familie wehrt sich gegen den Freispruch und möchte Einspruch einlegen.

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Der zweifache Paralympics-Sieger Zanardi, dem nach einem Rennunfall 2001 beide Unterschenkel amputiert worden waren, hatte am 19. Juni 2020 die Kontrolle über sein Handbike verloren und war mit dem LKW zusammengeprallt. Zanardi hatte bei dem Unfall schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen erlitten und musste sich drei schwierigen Operationen unterziehen. Aktuell befindet sich Zanardi in einer Rehabilitationsklinik in Padua.