Gil Membrado will die Rallye-Welt aufmischen- und hat bereits Kontakte in die Formel 1
Gil Membrado will die Rallye-Welt aufmischen- und hat bereits Kontakte in die Formel 1 © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Imago/instagram.com/gilmembrado_07
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München - Den Namen Gil Membrado sollten sich die Motorsport-Fans merken. Der 13-Jährige will als jüngster Spanier aller Zeiten die Rallye-Welt aufmischen.

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Gil Membrado.

Ein Name, der den meisten Motorsport-Fans vermutlich nicht allzu viel sagen dürfte. Aber einer, den man sich unbedingt merken sollte.

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Denn mit nur 13 Jahren wurde eben jener Gil Membrado kürzlich nicht nur spanischer Car-Cross-Meister, sondern auch Vizemeister in der GSeries. Und dabei zeigte er sein ganzes Können.

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Bis zu aller letzten Prüfung machte es der Teenager dem Favoriten José Antonio Suárez schwer.

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Suárez hatte zu kämpfen

Suárez, inzwischen 30 Jahre alt und mit jahrelanger WRC- und Rallye-Erfahrung, konnte sich zwar am Ende die Krone aufsetzen, hatte jedoch mehr Mühe als erwartet.

Aber wer ist dieser Teenager, der die Rallye-Welt aufmischen und als jüngster spanischer Fahrer am Steuer eines Rallyeautos sitzen will?

Ein Rookie ist Membrado trotz seiner jungen Jahre schon lange nicht mehr. Er ist nicht nur in der GSeries mit den Stars auf Tuchfühlung gegangen, er stand auch bei jedem der vier bislang ausgetragenen Rennen auf dem Podium. Und auch in den vergangenen Jahren feierte er bereits große Erfolge.

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So viele, dass inzwischen sogar Michelin auf ihn aufmerksam wurde und extra einen Scout schickte, um den Nachwuchsmann zu begutachten. "Uns hat sehr gut gefallen, was wir gesehen haben. Er ist mutig, ungehemmt und hat ein großes Selbstvertrauen. In seinem Alter fällt er wirklich auf und es gibt keinen Zweifel, dass er großes Potenzial hat", so Michel Ducher von Michelin.

Michelin will Membrado unterstützen

Bei seiner weiteren Karriere wird der Reifenhersteller den jungen Spanier unterstützen - denn dieser hat große Ambitionen.

In nicht allzu ferner Zeit will er sein Debüt als Rallyefahrer geben, auch wenn er dafür nach Estland und Lettland reisen muss – denn nur dort ist eine Teilnahme in seinem Alter auch erlaubt. Ein Weg, den vor ihm bereits Fahrer wie Kalle Rovanperä und Oliver Solberg gegangen sind, lange bevor sie überhaupt einen Führerschein besaßen. Heute gehört beiden die Zukunft der WRC.

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Die Pläne von Youngster Membrado sind äußerst konkret. So wird er in dem von der FIA neu geschaffenen Programm "Rally Stars of the Future" dabei sein – eine Serie bestehend aus fünf Autocross-Veranstaltungen.

Kontakte in die Formel 1

Immer an seiner Seite ist dabei Papa Josep María Membrado, einst katalanischer Rallye-Meister. "Ich genieße es sogar noch mehr als damals, als ich Rennen gefahren bin", erklärt er die Unterstützung für seinen Sohn.

Und auch für die Weiterentwicklung ist bestens gesorgt. Mit Dani Balasch hat er einen erfahrenen Rallyefahrer als Coach an seiner Seite, ein weiterer Trainer wird ihn zu seinen Ausflügen nach Osteuropa begleiten.

Neben all den großen Motorsport-Ambitionen darf aber auch die schulische Bildung nicht zu kurz kommen. Dafür sorgt wiederum die Mutter des 13-Jährigen, die die Rennkarriere ihres Sprösslings aber genauso unterstützt.

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Und sollte es ihn eines Tages in die Königsklasse verschlagen, hat er auch dorthin bereits Kontakte. Bei den Testfahrten der Formel 1 in Barcelona traf er 2019 unter anderem den heutigen Ferrari-Piloten Carlos Sainz und den zweimaligen F1-Weltmeister Fernando Alonso.

In Alonsos Karting Campus absolvierte er einst sogar zwei Sommerkurse. "Er hat ein Rennen gewonnen, bei dem Fernando anwesend war, und er kam, um ihm zu gratulieren", erklärte Balasch.