ADAC-Sportpräsident Tomczyk denkt mit 70 nicht an Rente
ADAC-Sportpräsident Tomczyk denkt mit 70 nicht an Rente © ADAC Motorsport/ADAC Motorsport/ADAC Motorsport
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An den Ruhestand denkt Hermann Tomczyk noch lange nicht, auch mit nun 70 Jahren verfolgt der Sportpräsident des ADAC weiter große Ziele im Motorsport.

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An den Ruhestand denkt Hermann Tomczyk längst noch nicht, auch mit nun 70 Jahren verfolgt der Sportpräsident des ADAC weiter große Ziele im Motorsport. "Ein richtiges Rentnerdasein kann ich mir derzeit nicht vorstellen", sagte Tomczyk dem SID an seinem runden Geburtstag. "Priorität Nummer eins hatte immer die Nachwuchsarbeit und die Nachwuchsförderung im ADAC und in der ADAC Stiftung Sport", sagte Tomczyk, der nach Ende seiner sechsten Amtszeit im Mai 2021 nicht mehr kandidieren darf.

Er sei "immer ein starker Verfechter" gewesen, "die Kosten im Nachwuchsbereich im Griff zu halten", betonte der Bayer. Mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen Perspektiven im Motorsport zu bieten - und sie auf dem Weg zum professionellen Motorsport zu begleiten. Unter anderem der mittlerweile viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel begann seine Karriere mit Unterstützung der ADAC-Stiftung. Zudem betreibt der ADAC mit seiner Formel 4 die einzige Formel-Nachwuchsserie in Deutschland. 

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Eine Feier zum Geburtstag "war ganz abgesehen von der aktuellen Situation ohnehin nicht geplant und wird auch nicht nachgeholt", sagte Tomczyk, der seit "mehr als 50 Jahren in verschiedenen Funktionen im Motorsport aktiv" ist. "Natürlich genießt Motorsport einen hohen Stellenwert, er hat mich nahezu mein gesamtes Lebens lang begleitet und ist ein großer Teil", sagte der 70-Jährige, dessen Sohn Martin (39) ebenfalls eine Karriere im Motorsport eingeschlagen hat und 2011 Meister in der DTM wurde.