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München - Auf David Schumacher lastet als Sohn eines Ex-F1-Piloten mehr Druck als auf anderen Rennfahrern. Das kann Nachteile haben, erklärt er im AvD Motorsport Magazin.

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Die Liebe zum Motorsport wurde David Schumacher in die Wiege gelegt.

Der 19 Jahre alte Sohn von Ex-Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher saß bereits mit vier Jahren erstmals in einem Kart - einen prominenten Motorsportler als Vater zu haben, ist eine Besonderheit.

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Doch es bringt nicht nur Vorteile mit sich. "Es kann auch Nachteile haben", erklärte David Schumacher im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1. Er selbst habe bislang allerdings keine erfahren, so der Bergheimer, der auch betonte: "Ich denke schon, dass es Türen öffnet."

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Aber auch zum Erwartungsdruck durch den großen Namen Schumacher bezog der Formel-3-Fahrer Stellung: "Einen Vater zu haben, der mal in der Königsklasse war, ist nicht alltäglich. Ich kenne es nicht anders. Ich kenne den Druck. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, nicht diesen Namen zu tragen."

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Außerdem könne er sich immer auf die Unterstützung seines Vaters verlassen, machte Schumacher deutlich. "Er hilft mir beim Kennenlernen mit dem Team. Er hilft mir bei den Sponsoren. Er macht so gut wie alles."

Jeder Sohn habe mal Stress mit dem Vater. Aber: "Es passiert nicht so oft. Lediglich manchmal eine Meinungsverschiedenheit."

Schumacher wechselt Team

Für die neue Saison in der Formel 3 habe er sich keine konkreten Ziele gesetzt, so Schumacher. "Jeder fährt um die Meisterschaft. Aber erst mal geht es nur darum, viel zu lernen. Es kommt bei den Tests darauf an, sich kennenzulernen und gut zusammenzuarbeiten."

Schon vor dem Ende der laufenden Saison hatte sich Schumacher von seinem Rennstall Charouz Racing System getrennt. Wohin es ihn verschlägt, ist noch nicht offiziell bekannt. Laut SPORT1-Informationen soll der Youngster zu Carlin gehen. "Der Wechsel war, um ein anderes Team kennenzulernen und zu schauen, ob es da besser läuft."

Und: Es sei die Entscheidung von Vater Ralf gewesen, wie der 45-Jährge selbst im SPORT1 AvD Motorsport Magazin erklärte: "Wir versuchen für nächstes Jahr ein neues Team zu finden. Man muss das beste Team haben."

Und weiter: "Es gehört zu meinen Aufgaben, die richtigen Teams für meinen Sohn zu finden. Da gehört nicht nur das Fahren dazu, sondern auch die Chemie. Da entscheiden Nuancen, weil die Autos ja alle gleich sind."