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In der LMDh-Ankündigung versteckt lassen IMSA und ACO durchblicken, dass die LMH-Kategorie auch in der IMSA starten darf - Mit Einschränkungen

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In der Presseaussendung bezüglich der Rahmendaten für die neue LMDh-Kategorie haben IMSA und ACO auch eine weitere Nachricht versteckt: Die Le-Mans-Hypercar-Klasse (LMH) wird auch bei den 24 Stunden von Daytona zugelassen werden.

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Bei der Verkündung der LMDh-Kategorie in Daytona im Januar war lediglich davon die Rede, dass die LMDh und die Hypercars die gemeinsame Topklasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) bilden werden. Umgekehrt ließ die IMSA aber offen, ob die Hypercars auch bei den Rennen der IMSA SportsCar Championship antreten dürfen.

Nun wurde eine Lösung mit zwei Einschränkungen gefunden: Die LMH wird in der IMSA zugelassen werden, aber lediglich für "Mainstream-Automobilhersteller" und auch erst, "sobald ihre Performance auf den IMSA-Strecken weiter ausgewertet werden kann."

Für ByKolles und die Scuderia Cameron Glickenhaus könnte das bedeuten, dass sie nicht mit den Hypercars in der IMSA teilnehmen können, da sie kaum zum Mainstream zählen.

Die Auswertung der Performance der Hypercars auf IMSA-Strecken könnte in der Saison 2021 theoretisch über Teilnahmen der LMH in den Trainingssitzungen der IMSA-Läufe erfolgen, sofern ein Team ein Interesse daran hätte. Es wird jedoch offengelassen, auf welche Art und Weise die Überprüfung erfolgen soll.

Da die LMH-Boliden mindestens 70 Kilogramm schwerer sein werden als die LMDh, sie auf den meisten Strecken im Nachteil sein. Die meisten nordamerikanischen Strecken bestehen aus mittelschnellen bis schnellen Kurven, in denen hohes Gewicht nachteilig ist, und vergleichsweise kurzen Geraden. Die einzige Ausnahme bildet der Daytona International Speedway.

© Motorsport-Total.com