© LAT
Lesedauer: 2 Minuten

Wenngleich Fernando Alonso für die 24h Le Mans 2020 nicht gemeldet ist, freut er sich aus zwei Gründen auf den neuen Qualifying-Modus

Anzeige

©

Mit Corona-bedingter Verschiebung der 24 Stunden von Le Mans vom 13./14. Juni auf den 19./20. September verschiebt sich auch das Debüt des neuen Qualifying-Formats um drei Monate. Vorausgesetzt, die diesjährige Auflage des 24-Stunden-Klassikers in Frankreich wird nicht doch noch komplett abgesagt, dann steigt am Donnerstag, 17. September, die Premiere der Hyperpole.

Anzeige

Der neue Modus sieht vor, dass in jeder Klasse - LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am - die sechs schnellsten Autos aus der normalen Qualifying-Session (Mittwochabend) in der neuen Hyperpole-Session am Donnerstag um die Top-6-Startpositionen ihrer jeweiligen Klasse fahren.

Fernando Alonso - Le-Mans-Sieger von 2018 und 2019, für die 2020er-Auflage aber nicht gemeldet - findet die Neuerung aus zwei Gründen gut.

"Ich gehe davon aus, dass es für die Fahrer und Teams in diesem Jahr ein bisschen einfacher wird, eine schnelle Runde zu realisieren. Es werden weniger Autos auf der Strecke sein und das bedeutet pure Performance", sagt Alonso im Instagram-Chat mit dem Kanal der 24 Stunden von Le Mans.

Dass man den jahrzehntelang gewohnten Qualifying-Modus in Le Mans für dieses Jahr verändert hat, sieht Alonso nicht zuletzt aus Sicht der Fans positiv: "Solange die Zuschauer happy sind und die Show stimmt, ist es okay. Das Qualifying ist zwar ein netter Teil des Rennwochenendes, aber eben nicht entscheidend. Deshalb finde ich, dass das Qualifying-Format ein interessantes sein sollte."

© Motorsport-Total.com