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Obwohl die Anzahl der möglichen Gegner schrumpft hält Toyota am Hypercar fest: LMDh-Klasse laut Technikchef "nicht das, wonach wir suchen"

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Toyota wird an der Entwicklung eines Hypercars für die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) festhalten und nicht in die LMDh-Klasse wechseln - auch wenn das Feld der möglichen Hypercars immer dünner wird.

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"Das ist nicht das, wonach wir suchen", sagt Technikchef Pascal Vasselon über die kürzlich vorgestellte LMHd-Klasse. "Wir betreiben Motorsport, um Technologie zu entwickeln und zu verbessern. Daher ist es für uns uninteressant, ein LMP2-Chassis und ein Hybrid-System von der Stange zu kaufen."

"Für andere Hersteller mag das der richtige Ansatz sein, für uns aber definitiv nicht", so Vasselon weiter. Darüber hinaus gibt es bei Toyota auch handfeste Gründe, die für ein Festhalten am Hypercar sprechen. "Die meisten Teile sind schon in der Produktion, daher gibt es keinen Weg zurück", sagt Vasselon.

Allerdings dürfte die Konkurrenz in der Hypercar-Klasse in der Saison 2020/21 sehr überschaubar sein. Aston Martin hatte in dieser Woche angekündigt, das geplante Hypercar-Projekt auf Basis des Valkyrie vorerst nicht weiter zu verfolgen.

Peugeot wird Ende März entscheiden, ob das Le-Mans-Programm ab 2022 weiterhin mit einem Hypercar (LMH) unter den neuen LMDh-Richtlinien bestritten werden soll. Derzeit haben neben sich neben Toyota nur die Privatteams von Glickenhaus und byKolles zur Hypercar-Klasse LMH bekannt.

© Motorsport-Total.com