Sophia Flörsch nach dem Unfall in Macau Die Folgen des Unfalls in Macau waren noch länger sichtbar. Aber nun ist sie wieder vollständig genesen
Sophia Flörsch nach dem Unfall in Macau Die Folgen des Unfalls in Macau waren noch länger sichtbar. Aber nun ist sie wieder vollständig genesen © Getty Images
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Sophia Flörsch nimmt nächstes Jahr an der Formula European Masters teil. Nach ihrem Horror-Unfall spricht die 18-Jährige über ihre Rückkehr ins Rennauto.

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Rennfahrerin Sophia Flörsch (18) startet nächstes Jahr in der neuen Formula European Masters, der Nachfolgeserie der Formel-3-Europameisterschaft.

Wie in der Vorsaison fährt Flörsch, die sich derzeit von ihrem Horror-Unfall erholt, für Van Amersfoort Racing. 

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"Ich bin davon überzeugt, dass das Formula European Masters die perfekte Rennserie für mich ist", sagte sie: "Das Auto ist optimal. Als Nachwuchsfahrer kann man unheimlich viel lernen."

Die Formula European Masters umfasst neun Rennwochenenden, die alle im Rahmen der DTM ausgetragen werden.

Nach ihrem Crash darf Flörsch ihren Nacken und Rücken weiterhin noch nicht voll belasten.

Flörsch spricht über Unfallszene

"Als ich das Video vom Unfall zum ersten Mal gesehen habe, fühlte sich das schon etwas surreal an. Ich weiß, dass ich viel Glück gehabt habe", sagte sie: "Ich kann jetzt schon wieder mit leichtem Training beginnen und hoffe, dass ich dann im Frühjahr wieder in mein Rennauto steigen kann."

Die Saison startet Anfang Mai, ihre Ziele sind ambitioniert. "Wenn meine Reha gut verläuft und ich nicht mit einem Rückstand in die Saison gehe, ist mein Ziel, regelmäßig in die Top 5 zu kommen und auch den einen oder anderen Sieg zu feiern", sagte Flörsch.

Flörsch war Mitte November beim Formel-3-Weltfinale in Macau bei hohem Tempo nach einer Kollision abgehoben und hatte den Begrenzungszaun durchschlagen. Bei dem Crash erlitt sie eine Fraktur der Wirbelsäule, die in einer elfstündigen Operation gerichtet wurde.