Marcel Schrötter fuhr erstmals auf das Moto2-Podest
Marcel Schrötter wurde am Sachsenring Sechster © Imago

Marcel Schrötter schafft es auch in seinem 148. WM-Start in der Moto2 nicht aufs Treppchen. Nach dem Rennen ist der Deutsche über sich selbst sauer.

Motorrad-Pilot Marcel Schrötter muss auch nach dem Heimrennen auf dem Sachsenring weiter auf den ersten Podiumsplatz seiner Karriere warten.

Beim Großen Preis von Deutschland wurde der 25-Jährige am Sonntag in der Moto2 Sechster, es war sein mittlerweile 148. WM-Start.

Schrötter, in der laufenden Saison schon dreimal Vierter, schob sich vom neunten Startplatz schnell bis auf Position vier nach vorn. Zu Beginn des letzten Renndrittels zog der Portugiese Miguel Oliveira am Kalex-Piloten vorbei, Schrötter konnte nicht zurückschlagen und musste kurz vor Schluss auch noch Sam Lowes aus Großbritannien passieren lassen.

"Ich bin zufrieden, aber enttäuscht, dass ich in der letzten Kurve einen Platz verloren habe. Das darf nicht passieren. Vor allem, weil es mein eigener Fehler war", sagte der WM-Achte Schrötter: "Da bin ich über mich selbst ein bisschen sauer."

Der Südafrikaner Brad Binder holte sich vor der Sommerpause seinen ersten Moto2-Sieg. Der Moto3-Champion von 2016 gewann vor dem Spanier Joan Mir und Luca Marini, Halbbruder des italienischen MotoGP-Superstars Valentino Rossi.

In Gedenken an den im Frühjahr überraschend verstorbenen früheren Motorrad-Piloten Ralf Waldmann ("Mein Idol") fuhr Schrötter mit einer besonderen Helmlackierung. Vor dem Grand Prix war die berühmte Kurve 11 am Sachsenring nach "Waldi" benannt worden.