Vier Coronafälle im deutschen Fechtteam
Vier Coronafälle im deutschen Fechtteam © AFP/SID/KIRILL KUDRYAVTSEV
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Im Kreis der deutschen Fechter hat es nach dem Weltcup in Budapest gleich vier Coronafälle gegeben.

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Im Kreis der deutschen Fechter hat es nach dem Weltcup in Budapest gleich vier Coronafälle gegeben. Wie der Deutsche Fechter-Bund (DFB) mitteilte, gehören zu den Betroffenen zwei Sportler der Nationalmannschaft. Das gesamte Team begab sich deshalb vorsorglich in Selbstisolation, nach erneuten Tests soll über weitere Maßnahmen entschieden werden. 

"Die positiven Testergebnisse stammen ausschließlich von Corona-Nachkontrollen in Deutschland", sagte DFB-Sportdirektor Sven Ressel: "Es ist sicher anzunehmen, dass die Infektionen im Rahmen des Weltcups aufgetreten sind, da sämtliche Testresultate des deutschen Teams vor der Anreise, beim Check-In in Budapest und vor der Abreise negativ waren." Auch andere Nationen hatten bereits über Coronainfektionen bei Athleten oder Kampfrichtern im Anschluss an die Wettkämpfe informiert.

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Säbelfechter Max Hartung äußerte bereits unmittelbar nach dem Weltcup seine Bedenken. "Wir hatten eine der größten Hallen für unseren Sport, aber selbst dort gelingt es nicht, ausreichend Abstand zu halten. Sport treiben mit FFP2-Maske, das klappt nicht", sagte der 31-Jährige der FAZ: "Ich habe das schon als Risiko empfunden, und das hat es schwer gemacht, mich auf den Wettkampf einzulassen."

Als Reaktion auf die Ereignisse behält es sich der Deutsche Fechter-Bund vor, eventuell in der kommenden Woche kein Florett-Team zum letzten olympischen Qualifikationswettkampf nach Doha zu schicken. Das für den 27. und 28. März geplante Säbel-Masters in Bonn wurde bereits vorsorglich auf unbestimmte Zeit verschoben.