Fritz Keller ist Präsident des DFB
Fritz Keller ist Präsident des DFB © Imago
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Nach den Beratungen von Bund und Ländern äußern sich die Verantwortlichen des deutschen Sports enttäuscht.

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Die Spitzen des deutschen Sports haben enttäuscht auf die Lockdown-Verlängerung durch die Politik reagiert.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sowie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) äußerten hinsichtlich des Amateurbereichs ihr Bedauern über die Beschlüsse nach den Beratungen von Bund und Ländern, bei denen der Sport gar nicht erst erwähnt wurde.

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"Die aktuelle Beschlusslage stellt auch für den gesamten Sport nochmals einen herben Rückschlag dar. Nach ersten wichtigen Öffnungsschritten wird nun der gesamte Vereinssport erneut zur Bewegungslosigkeit verdammt", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann: "Das tut richtig weh und wird die schon jetzt deutlich erkennbaren Schäden im gesamten Sportsystem nun von Woche zu Woche nochmals weiter erhöhen."

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Ähnlich sieht es die DFB-Chefetage. "Es ist enttäuschend, dass der organisierte Amateursport bei den jetzt getroffenen Bund-Länder-Beschlüssen mit keiner Silbe erwähnt wird", sagten Präsident Fritz Keller und sein für die Amateure zuständiger Vize Rainer Koch in einer gemeinsamen Stellungnahme: "Bei aller gebotenen Vorsicht angesichts steigender Infektionszahlen bedauern wir es sehr, dass abermals Verbote im Mittelpunkt stehen und nicht Lösungen, die Wege bieten, angemessen mit der Pandemie umzugehen."

Nach der Entscheidung der Politik bleibt es beim Status Quo, der faktisch aber aufgrund der Koppelung an die Inzidenz-Werte immer weitere Beschränkungen mit sich bringt. Schließlich steigen die Zahlen stetig an. Am Dienstag lag der bundesweite Wert bei 108,1. Nur bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 dürfen bis zu zehn Personen in kleinen Gruppen unter freiem Himmel Sport treiben. Einen solchen Wert weisen nur noch die wenigsten Landkreise und Städte auf.