Projekt für Flüchtlinge in Griechenland
Projekt für Flüchtlinge in Griechenland © AFP/SID/SAKIS MITROLIDIS
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Der Deutsche Olympische Sportbund und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben ein Projekt in Griechenland ins Leben gerufen.

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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) haben ein Projekt zur Unterstützung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter in Griechenland ins Leben gerufen. "Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region zu fördern", heißt es in der Mitteilung des DOSB.

Dazu sollen ehrenamtliche Trainer Sport- und Bewegungsangebote in örtlichen Vereinen, Schulen und Gemeindezentren einführen, "in denen der interkulturelle Austausch und die gegenseitige Achtung im Vordergrund stehen". Das Projekt startet zunächst in der nordgriechischen Gemeinde Kavala und soll im Anschluss in weiteren Gemeinden Griechenlands umgesetzt werden.

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"Der Sport verfügt über ein großes Integrationspotenzial", sagte BAMF-Vizepräsidentin Andrea Schumacher bei der virtuellen Auftaktveranstaltung: "Gemeinsam mit unseren griechischen Partnern bringen wir uns zukünftig stärker bei der Aufgabe der Integration in Griechenland ein."

Laut eines Berichts der Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen lebten im Januar 119.500 Migrantinnen und Migranten in Griechenland. Das Asylsystem sei "stark überlastet. Derzeit gibt es fast 90.000 noch nicht bearbeitete Fälle."