Bruch, Brenner, Beucher und Minister Lewentz, MdL (v.l.)
Bruch, Brenner, Beucher und Minister Lewentz, MdL (v.l.) © BERND PAETZ/BERND PAETZ/BERND PAETZ/Picasa
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Friedhelm Julius Beucher, Präsident des DBS, hat auf die weitreichenden Folgen durch die Corona-Pandemie für Menschen mit Behinderung hingewiesen.

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Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), hat noch einmal eindringlich auf die weitreichenden Folgen durch die Corona-Pandemie für Menschen mit Behinderung hingewiesen. Diese erschwere "nicht nur die Vorbereitungen auf die verschobenen Paralympischen Spiele, sie trifft auch den Breiten- und Rehabilitationssport hart. Unsere Landesverbände und Vereine prognostizieren einen Mitgliederverlust von bis zu 15 Prozent, damit leidet der Behindertensport überproportional an den Folgen der Pandemie", sagte Beucher beim Austausch mit Roger Lewentz, dem Vorsitzenden der Sportministerkonferenz.

Deshalb sei es "von großer Bedeutung", betonte Beucher, "dass Sportangebote für Menschen mit Behinderung nicht nur erhalten, sondern auch ausgebaut werden". Schließlich hätten laut des zweiten Teilhabeberichts der Bundesregierung 46 Prozent der Menschen mit Behinderung schon vor Corona angegeben, nie Sport zu treiben. Dies zu ändern, sei auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

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Der rheinland-pfälzische Minister Lewentz (SPD) hat Beucher Unterstützung zugesagt. "Wir wissen, dass gerade im Bereich des Behindertensports noch nicht alle Potenziale ausgeschöpft sind. Auch teile ich die Einschätzung des DBS, was die besondere Belastung des Behindertensports durch die Einschränkungen der Pandemie angeht", sagte Lewentz. Er sei "daher froh, dass wir den Behindertensport als ein wichtiges Schwerpunktthema der Sportministerkonferenz für die Zeit des rheinland-pfälzischen Vorsitzes vereinbart haben."