Das deutsche Badminton-Mixed Herttrich/Lamsfuß
Das deutsche Badminton-Mixed Herttrich/Lamsfuß © Ritzau Scanpix/Ritzau Scanpix/SID/CLAUS FISKER
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Ungewollt für Wirbel hat das deutsche Badminton-Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich am Donnerstag bei den Thailand Open in Bangkok gesorgt.

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Das deutsche Badminton-Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich hat am Donnerstag bei den Thailand Open in Bangkok ungewollt für Wirbel gesorgt.

Weil das Duo trotz eines positiven Coronatests bei Bundestrainerin Cheng Wen-Hsing zum Achtelfinale gegen Tang Chun Man/Tse Ying Suet antreten wollte, zog der Verband von Hongkong seine beiden Spieler aus Protest zurück. Dies sorgte auch in China für medialen Wirbel. Hongkong ist eine chinesische Sonderverwaltungszone.

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"Wir haben uns chinesische Zeitungsberichte übersetzen lassen, das schlägt dort hohe Wellen", sagte Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) im Gespräch mit dem SID. Die Rechtmäßigkeit des Einsatzes von Lamsfuß/Herttrich, die nun im Viertelfinale stehen, stellte Kranitz heraus: "Sie waren vor dem positiven Test von Cheng schon alle drei Tage getestet worden. Alle wurden auch danach bereits wieder getestet, alle waren negativ."

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Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Cheng Wen-Hsing positiv getestet worden war. Die 38 Jahre alte Taiwanesin befindet sich seitdem in Quarantäne in einem Krankenhaus in Bangkok. Cheng, die am Olympiastützpunkt in Saarbrücken arbeitet, musste sich am Donnerstag erneut einem PCR-Test unterziehen.

Cheng ist die einzige DBV-Trainerin in Thailand. Die deutschen Spieler müssen damit für den Rest dieses Turniers und zumindest für den Beginn des zweiten in der kommenden Woche ohne Trainer auskommen. Sie werden fortan täglich auf Corona getestet. Insgesamt umfasst die deutsche Delegation in Thailand zehn Personen, neben Cheng sind acht Aktive sowie ein Physio vor Ort.