Eltern fordern Weiterbeschäftigung der Trainerin Frehse
Eltern fordern Weiterbeschäftigung der Trainerin Frehse © AFP/SID/LIONEL BONAVENTURE
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Die Eltern von Chemnitzer Kunstturnerinnen haben die Leitung des Olympiastützpunktes aufgefordert, die Trainerin Gabi Frehse wieder zu beschäftigen.

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Die Eltern von 25 Chemnitzer Kunstturnerinnen haben in einem Offenen Brief die Leitung des Olympiastützpunktes aufgefordert, die wegen des Verdachts auf Ausübung psychischer Gewalt derzeit beurlaubte Trainerin Gabi Frehse wieder zu beschäftigen. "Wir haben Frehse als zuverlässige und integre Person kennenlernen dürfen, zu der unser vollstes Vertrauen besteht", heißt es in dem Schreiben. 

Der Deutsche Turner-Bund (DTB) hatte nach einer externen Untersuchung empfohlen, sich von der 61-Jährigen zu trennen. Frehse werde, so der DTB, auf keinen Fall wieder mit Athletinnen des Bundeskaders zusammenarbeiten. Ausgelöst hatten die Kontroverse Anschuldigungen der ehemaligen Schwebebalken-Weltmeisterin Pauline Schäfer, die ihrer Ex-Trainerin unter anderem wiederholte Beleidigungen und Beschimpfungen vorgeworfen hatte.

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Der ebenfalls in die Schusslinie geratene Gerrit Beltman wird möglicherweise zeitnah in die Halle zurückkehren. Dem niederländischen Coach, dem in der Vergangenheit mehrfach körperliche Gewalt gegen Athletinnen vorgeworfen wurde, ist - anders als Frehse - nicht beim Olympiastützpunkt, sondern beim TuS Chemnitz-Altendorf angestellt.