Vendee Globe: Herrmann kann nach Problemen weitersegeln
Vendee Globe: Herrmann kann nach Problemen weitersegeln © AFP/SID/JEAN-FRANCOIS MONIER
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Segler Boris Herrmann hat bei der Vendee Globe wichtige Reparaturen an seinem Boot erfolgreich durchgeführt.

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Segler Boris Herrmann hat bei der Vendee Globe wichtige Reparaturen an seinem Boot erfolgreich durchgeführt. Dem Hamburger war am Freitagabend gegen 23.00 Uhr Ortszeit im Indischen Ozean eine gebrochene Großsegellatte und ein kleiner Riss im Großsegel aufgefallen.

Am frühen Samstagmorgen behob der 39-Jährige den Schaden. Herrmann musste eine Ersatzlatte zuschneiden und den Riss im Segel mit einem Kleber flicken. Das Großsegel, dass er dafür herunternehmen musste, ist mittlerweile wieder aufgerichtet und Herrmann wieder auf Kurs. Er sei sehr müde, aber jetzt sei es an der Zeit aufzuräumen und die verlorenen Meilen aufzuholen, heißt es in einem Beitrag auf seinem Instagram-Account.

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Herrmann liegt als Achter bei der Regatta einmal um die Welt sechs Seemeilen vor der Deutsch-Französin Isabelle Joschke. Der Rückstand auf Spitzenreiter Charlie Dalin (Frankreich) beträgt knapp 310 Seemeilen.

Die Vendee Globe über 40.075 Kilometer (21.638 Seemeilen) gilt als "Mount Everest des Segelns". Immer wieder kam es seit der ersten Ausgabe 1989 zu heftigen Zwischenfällen und sogar Todesfällen. Auch die aktuelle Ausgabe wurde davon nicht verschont. So musste der zu diesem Zeitpunkt drittplatzierte Franzose Kevin Escoffier Anfang Dezember in einer spektakulären Aktion von seinem Landsmann Jean Le Cam gerettet werden.