Eine Recherche zeigt Lücken im nationalen Anti-Doping-Kampf
Eine Recherche zeigt Lücken im nationalen Anti-Doping-Kampf © AFP/SID
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Eine Recherche der "ARD"-Dopingredaktion legt Lücken im Anti-Dopingkampf in den deutschen Top-Ligen der Handballer, Basketballer und Volleyballer nahe.

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Eine Recherche der "ARD"-Dopingredaktion legt große Lücken im Anti-Dopingkampf in den deutschen Top-Ligen der Handballer, Basketballer und Volleyballer nahe. Nur die wenigsten Profis dieser Hallensportarten werden demnach auf verbotene Substanzen getestet. Das berichten die Sportschau und sportschau.de.

Der Kreis der Getesteten beschränkt sich laut der ARD-Recherche auf wenige Spieler, nur einer von zehn muss regelmäßig mit unangekündigten Kontrollen rechnen.

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"Ja, das ist eine gewisse Ausrechenbarkeit, weil wir uns hier nur auf einen bestimmten Kreis von Spielerinnen und Spielern fokussieren können", sagte Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA).

"Die Unberechenbarkeit der Kontrollen außerhalb des Wettkampfes" sei eingeschränkt, ergänzte Gotzmann, "da wir hier nur die Möglichkeit haben, Athletinnen und Athleten, die dem deutschen Kader-System angehören und damit in einem Testpool eingeordnet werden, auch außerhalb von Wettkämpfen, also im Training zu kontrollieren."

2019 habe es keine Kontrolle abseits der Wettkämpfe bei deutschen Nicht-Nationalspielern und internationalen Spielern gegeben.

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Mit Sorge betrachtet auch Witold Banka, Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, den ARD-Bericht. "Das ist beunruhigend", sagte der Pole: "Ich kenne die Rechercheergebnisse zwar nicht im Detail. Aber auf den ersten Blick geben sie eindeutig Anlass zur Sorge. Ich werde dieses Problem gegenüber dem WADA-Management zur Sprache bringen."