Dem Gewichtheben droht ein großer Doping-Skandal
Dem Gewichtheben droht ein großer Doping-Skandal © Getty Images
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In der Ära des umstrittenen Ex-Präsidenten Tamas Ajan sollen etliche Dopingproben versteckt worden sein. Die WADA bemüht sich nun um Aufklärung.

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Das Gewichtheben ist erneut mit dem Thema Doping konfrontiert.

Wie der Branchendienst insidethegames berichtet, wurden in der Ära des höchst umstrittenen Ex-Präsidenten Tamas Ajan mehr als 130 Proben "versteckt", die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA habe deshalb vom Weltverband IWF eine Aufklärung verlangt.

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Die Proben sollen entnommen, aber nicht bearbeitet worden sein.

Manche seien schon viele Jahre alt, andere sollen aber auch aus dem Jahr 2019 stammen, als dem Gewichtheben wegen seiner enormen Doping-Probleme der Rauswurf aus dem olympischen Programm drohte. 

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Die WADA wollte diesbezüglich keine näheren Angaben machen, ein Sprecher bestätigte aber insidethegames: "Wir überwachen das genau und wollen sicherstellen, dass kein Fall unbearbeitet bleibt."

Zuvor hatte bereits eine Untersuchung von Sonderermittler Richard McLaren 40 positive Fälle aufgedeckt, denen in der IWF unter Ajan nie nachgegangen wurde, darunter auch Gold- und Silbermedaillengewinner bei Weltmeisterschaften.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte die Inhalte des McLaren-Berichts nun als "zutiefst beunruhigend" bezeichnet. Ajan war im April aufgrund der schweren Vorwürfe zurückgetreten.