Judd Trump (r.) kann mit den Aussagen von Ronnie O'Sullivan wenig anfangen
Judd Trump (r.) kann mit den Aussagen von Ronnie O'Sullivan wenig anfangen © Imago
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München - Zum Start der Snooker-WM kommt es zwischen Judd Trump und Ronnie O'Sullivan zu einem Zoff. Streitpunkt sind Aussagen zu den bei der WM erlaubten Zuschauern.

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Streit bei den Snooker-Superstars!

Vor Beginn der am Freitagmorgen gestarteten Weltmeisterschaft hat sich Champion Judd Trump über Aussagen von Legende Ronnie O'Sullivan aufgeregt. Am Donnerstag hatte der an Asthma erkrankte Spieler Anthony Hamilton seine Teilnahme am Turnier zurückgezogen. Grund für den Rückzieher sind die bei der WM erlaubten Fans und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken.

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O'Sullivan hatte die Entscheidung von Hamilton dazu veranlasst, die Behandlung der Snooker-Profis mit der von Laborratten zu vergleichen. Für Weltmeister Trump zu viel des Guten.

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"Ich kenne das Spiel schon lange genug, um zu wissen, dass er [O'Sullivan] im Falle einer bevorstehenden Weltmeisterschaft versuchen wird, für Schlagzeilen zu sorgen", pestete der 30-Jährige und ging noch weiter: "Von allen Leuten ist Ronnie wahrscheinlich der einzige, der das Geld nicht braucht, deshalb finde ich es ziemlich schwierig, dass er sich einfach eintragen und spielen kann. Zieh einfach zurück und lass jemand anderes spielen", sagte er in Richtung von O'Sullivan.

O'Sullivan "egoistisch"?

Sei ein Spieler wegen seiner Gesundheit besorgt, solle er nach Meinung von Trump "einfach nicht teilnehmen". Zudem nannte er die Entscheidung seines Konkurrenten, bei der WM zu spielen "egoistisch". 

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Bei der Snooker-WM im Crucible Theatre von Sheffield sind pro Session 300 Zuschauer erlaubt, dabei dürfen höchsten vier Personen begrenzt auf zwei Haushalte in einer "Bubble" sitzen. Diese werden wiederum von den anderen Fans distanziert. In der Arena muss solange eine Maske getragen werden, bis die Anhänger an ihren Sitzplatz angekommen sind. Die erste Reihe wird nicht besetzt.