Satou Sabally vergleicht Rassismus mit einer Pandemie
Satou Sabally äußert Kritik an Horst Seehofer © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Satou Sabally äußert scharfe Kritik an Innenminister Horst Seehofer. Dieser habe keine Ahnung, wie sich Racial Profiling anfühle, weil er ein "weißer Mann" sei.

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Basketball-Profi Satou Sabally hat Innenminister Horst Seehofer mit deutlichen Worten kritisiert.

Der CSU-Politiker hatte in der Diskussion um "Racial Profiling" im ARD-Morgenmagazin gesagt, er erkenne weder im öffentlichen Dienst noch bei der Bundespolizei diesbezüglich ein strukturelles Problem.

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Sabally erwiderte darauf bei Instagram: "Weil du ein weißer, älterer Mann bist und profiling nie erfahren musstest."

Die 22 Jahre alte Berlinerin, die in der US-Profiliga WNBA auch in einen Rat für soziale Gerechtigkeit berufen wurde, beließ es nicht bei dem einen Satz: "Bist bestimmt noch nie im Supermarkt verfolgt worden oder im eigenen Haus nach einem Ausweis gefragt, weil es mehrere Einbrüche in der Nachbarschaft gab etc!!! Wie blind und ignorant kann man sein."

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Sabally setzt sich sehr aktiv gegen Rassismus ein, sie sagte bereits mehrfach, sie wolle als "Aktivistin" gesehen werden.

Am Montag hatte sich die an Nummer zwei gedraftete Nationalspielerin auf den Weg nach Florida gemacht, wo sich Sabally mit den Dallas Wings auf ihre erste WNBA-Saison vorbereiten wird.