Der Pole Witold Banka ist seit 1. Januar 2020 Chef der WADA
Der Pole Witold Banka ist seit 1. Januar 2020 Chef der WADA © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Der Anti-Doping-Kampf kann während der Corona-Krise nicht vollumpfänglich durchgeführt werden. Dennoch hält WADA-Boss Witold Banka an seinem Ziel fest.

Anzeige

Der neue Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sieht den Kampf gegen Betrüger im Sport durch die Coronakrise nicht entscheidend gefährdet.

"Es ist kein Geheimnis, dass wir Tests nicht so durchführen konnten, wie wir uns das gewünscht hätten. Aber Tests sind nur eine Waffe im Anti-Doping-Kampf", sagte Witold Banka dem Sportbuzzer: "Wir haben den biologischen Pass, wir machen Langzeitanalysen, und wir arbeiten mit der Justiz zusammen. Wenn Dummköpfe auf die Idee kommen, dass jetzt die Zeit zum Dopen gekommen ist, dann kann ich sagen: Nein! Wir werden sie kriegen!"

Anzeige

Der Pole, der zum 1. Januar sein Amt angetreten hatte, kündigte an, dass die WADA so schnell wie möglich wieder zum Normalbetrieb zurückkehren werde. "Wir werden mit allen Anti-Doping-Organisationen die Testzahlen so schnell es geht wieder hochfahren. Unsere Hauptaufgabe ist es, Doping auszurotten", sagte der 35-Jährige.

Meistgelesene Artikel
  • Tennis / ATP
    1
    Tennis / ATP
    Gewaltvorwürfe! Zverev wehrt sich
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Dortmunds neues Prunkstück
  • Fussball / Europa League
    3
    Fussball / Europa League
    Götzes PSV kontert irres 60-Meter-Tor
  • Fussball / Europa League
    4
    Fussball / Europa League
    Leverkusen-Pleite nach Witz-Rot
  • Fussball / Bundesliga
    5
    Fussball / Bundesliga
    Dieser Rücktritt berührte Hummels

Gleichwohl zeigte sich Banka unzufrieden mit den finanziellen Möglichkeiten der Dopingjäger: "Das große Problem ist unser geringes Budget. Wir haben zwar 40 Millionen Dollar zur Verfügung – wenn ich das aber mit einem Fußballklub oder einem Radsportteam vergleiche, ist das lächerlich. Unser Budget passt nicht mit den Erwartungen zusammen. Deshalb bin ich angetreten, um die finanziellen Mittel für den Anti-Doping-Kampf zu verbessern", sagte der frühere Leichtathlet: "Nur mit einem erhöhten Budget können wir den sauberen Sport schützen."